Köln: Kaugummi-Eklat und Fairplay-Diskussion

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Der späte Ausgleichstreffer Hoffenheims gegen Köln hat eine Fairplay-Diskussion losgetreten.

"Wir beerdigen an diesem Wochenende in der Bundesliga den Fairplay-Gedanken", schimpft Köln-Sportdirektor Jörg Schmadtke, der vor lauter Wut seinen Kaugummi in Richtung Hoffenheimer Bank schleuderte.

Grund für die Aufregung ist Vollands 1:1 in der 91. Minute. Dem Treffer war ein Foul von Vargas an Klünter vorausgegangen, aber Hoffenheim spielte einfach weiter, obwohl der Kölner am Boden liegen blieb.

Klare Ansage von Peter Stöger

"Das war ein klares Foul. Und dann spielt man nicht weiter, wenn einer am Boden liegt", meint Schmadtke.

"Ich werde meinen Jungs und auch den Kollegen vor dem Spiel sagen, dass wir den Ball nicht mehr ins Aus spielen", kündigt Trainer Peter Stöger Konsequenzen an. "Dann gibt es die Kategorie Fairplay eben nicht mehr. Dann muss der Schiedsrichter unterbrechen."

"Im Abstiegskampf muss man fighten"

Sein Gegenüber Julian Nagelsmann findet die Aufregung "aus Kölner Sicht völlig verständlich, in der Situation hätte ich vermutlich identisch reagiert". Dennoch hält der TSG-Coach dagegen: "Wir spielen den Angriff zu Ende, beide Spieler liegen auf dem Boden. Ich glaube nicht, dass man deshalb den Fairplay-Gedanken beerdigen muss. So eine weltbewegende Szene war es nicht."

Nationalspieler Sebastian Rudy findet: "Man muss nicht jeden Ball ins Aus spielen. Im Abstiegskampf muss man fighten."

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