Ilsanker: "Davon habe ich schon lange geträumt"

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Stefan Ilsanker ist mit dem Selbstvertrauen des Aufstiegs mit RB Leipzig ins ÖFB-Camp eingerückt.

"Von der deutschen Bundesliga habe ich schon lange geträumt. Das habe ich mir jetzt erfüllen können", strahlt der 27-Jährige.

Dies sei der größte Erfolg seiner Karriere: "Mit Salzburg haben wir international sehr gute Ergebnisse eingefahren und zwei Mal das Double geholt, mehr geht in Österreich nicht. Ein Aufstieg in die höchste deutsche Liga ist schon etwas anderes. Das ist sehr hoch zu bewerten."


"In Salzburg haben sich Gegner nur noch hinten reingestellt"

Der konzerninterne Tapetenwechsel zur Red-Bull-Filiale in Deutschland habe sich für Ilsanker auch in punkto persönlicher Weiterentwicklung bezahlt gemacht.

Vor allem mental sei man in der kompetitiven zweiten deutschen Liga sehr gefordert: "Ich habe auf jeden Fall davon profitiert, denn in Salzburg war es teilweise schon so, dass sich gewisse Mannschaften nur noch hinten reingestellt und gewartet haben, bis der Schiri abpfeift, damit es endlich vorbei ist. Wir haben ja teilweise 6:0, 7:0 oder 8:0 gewonnen. In Leipzig war eigentlich fast jedes Spiel bis zum Schluss spannend."

"Es geht immer brutal zur Sache"

Dies habe ihn auch auf körperlicher Ebene weitergebracht: "Wir haben gegen Gegner gespielt, die das schon gewohnt sind, Jahr für Jahr zeigen und teilweise schon Bundesliga-Niveau haben. In Österreich gibt es doch einige Mannschaften, die niemals um einen Meistertitel oder das internationale Geschäft mitspielen werden. Da ist es eher wichtiger, dass man auf die Jugendarbeit schaut und sich als Verein entwickelt. In der zweiten deutschen Liga wollen acht, neun Mannschaften aufsteigen und der Rest nicht absteigen, von dem her geht es immer brutal zur Sache. Das habe ich in jedem Spiel gemerkt."

26 Mal kam Ilsanker in seiner Debüt-Saison als Legionär zum Einsatz, am Ende standen je ein Tor und ein Assist zu Buche.

"So viel Freude, Stolz und Begeisterung"

In und rund um Leipzig herrscht derzeit Aufbruchstimmung in Sachen Fußball. "Ich war sehr positiv überrascht. Der Verein wird in der Region unglaublich angenommen, besonders natürlich in Leipzig selbst. Die Leute nehmen den Fußball, den wir spielen, euphorisch wahr. Wir hatten einen Schnitt von 30.000 Zuschauern. Das ist schon alles in Richtung Bundesliga", berichtet der defensive Mittelfeldspieler, für den die Aufstiegs-Feier zum unvergesslichen Erlebnis wurde:

"20.000 Leute waren dort, mehr haben nicht reingepasst. Es war unglaublich. Am Vortag habe ich mir noch gedacht, dass ein Tag länger Urlaub schön wäre. Aber als ich am nächsten Tag auf dem Marktplatz gestanden bin, umgeben von so vielen euphorischen Gesichtern und so viel Freude, Stolz und Begeisterung, habe ich gerne auf den Tag verzichtet und mich mit den Leuten gefreut. Ich freue mich schon riesig auf die Bundesliga. Ich denke, da werden wir sehr viele ausverkaufte Heimspiele haben."

"Unsere Ingolstädter berichten nur Positives von Hasenhüttl"

Gecoacht wird Leipzig auf dieser Bühne dann nicht mehr von Ralf Rangnick, sondern von Ralph Hasenhüttl. In ÖFB-Kreisen konnte sich Ilsanker natürlich beim Ingolstadt-Trio Ramazan Özcan, Lukas Hinterseer und Markus Suttner über seinen österreichischen Landsmann schlau machen:

"In Ingolstadt hat er super Arbeit geleistet, auch schon beim Verein davor. Unsere drei Ingolstädter berichten eigentlich nur Positives von ihm, von dem her freue ich mich schon sehr und bin gespannt, wie er uns auf die Bundesliga einstellen wird."

"Natürlich würde es mich freuen, wenn Drago kommt"

Dass er kommende Saison mit Aleksandar Dragovic einen weiteren ÖFB-Kicker als Mitspieler begrüßen darf, erscheint unwahrscheinlich, wenngleich der Innenverteidiger medial mit RB in Verbindung gebracht wurde.

"Ich würde es bei jedem Spieler, der bei uns im Nationalteam ist, begrüßen. Sie haben alle unglaubliche Qualität. Wir verstehen uns untereinander super. Natürlich würde es mich freuen, wenn Drago kommt. Aber zu seiner Situation muss man besser ihn befragen", lacht Ilsanker.

Nach dem erfüllten Traum auf Vereins-Ebene gilt in den kommenden Wochen die Konzentration dem Traum EURO.

Auf ÖFB-Langeweile stellt sich der 14-fache Internationale trotz der ungewohnt langen gemeinsamen Zeit jedenfalls nicht ein: "Wir haben so einen geilen Spirit in diesem Team. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer von uns einen Lagerkoller kriegt."

Peter Altmann

 

Im Training sind die ÖFB-Kicker bereits treffsicher, wie dieses Video beweist:


Julian Baumgartlinger freut sich auf seine Aufgabe in Leverkusen:


Ralf Rangnicks missglückte Flucht vor der Bierdusche - Verletzung inklusive. Die Bilder:

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