Harnik: "Das kann kein Zufall sein"

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Nach dem zweiten Bundesliga-Abstieg der Vereins-Geschichte herrscht beim VfB Stuttgart Schockzustand.

"Wir haben über die gesamte Saison gesehen viele Fehler gemacht", übt Martin Harnik Selbstkritik. "In den letzten Spielen wollte jeder (gewinnen), da war das Kind aber schon in den Brunnen gefallen."

Die letzten Jahre haben Spuren hinterlassen. "Wir müssen jetzt die Suppe auslöffeln. Wenn man drei Jahre dem Tod von der Schippe springt und es einen jetzt erwischt, kann das kein Zufall sein."

Harnik: "Auftreten passt zu einem Absteiger"

Die 1:3-Niederlage beim VfL Wolfsburg, die den Gang in die zweite Liga endgültig fixierte, war für den ÖFB-Teamspieler nicht der ausschlaggebende Grund. "In Wolfsburg zu gewinnen ist nicht leicht", weiß Harnik, denn die Schwaben feierten den letzten Auswärtssieg bei den Wölfen im Dezember 2005.

Das schwache Auftreten in der ersten Hälfte nagt jedoch an ihm. "Die Art und Weise, wie wir in den ersten 45 Minuten aufgetreten sind, passen zu einem Absteiger." Seine Zeit beim Traditionsklub dürfte nach sechs Jahren zu Ende gehen. Harniks Vertrag läuft aus, er wird mit dem HSV in Verbindung gebracht.

Dutts Zukunft beim VfB ist ungewiss

Ob Sportvorstand Robin Dutt bleibt, ist ebenfalls mehr als ungewiss. Der 51-Jährige rang nach dem Spiel nach Worten. "Kein Sportler will absteigen. Das sind schlimme Erfahrungen, die man macht." Die Mannschaft habe komplett die Spannung und den Zugriff verloren.

Auch Trainer Jürgen Kramny, der wohl sein letztes Spiel auf der Trainerbank des VfB bestritt, war ob der schwachen Vorstellung in Wolfsburg enttäuscht. "Wir wollten anders auftreten, aber die Entwicklung in der Mannschaft war nicht gut. Ein paar Spieler konnten nicht ihren Beitrag leisten."

Dem Meister von 2007 steht in der zweiten Liga ein Umbruch bevor.

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