Streit zwischen Thomas Tuchel und Roger Schmidt

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Nach Bayer Leverkusens 2:0-Sieg gegen Borussia Dortmund kommt es zum Schlagabtausch der beiden Trainer.

Thomas Tuchel kritisiert gleich nach dem Schlusspfiff bei "Sky" die harte Gangart der "Werkself", Roger Schmidt antwortet bei der Pressekonferenz: "Ich finde das war ein sehr faires Spiel. Ich habe kein einziges schlimmes Foul gesehen."

Als Tuchel seine Kritik erneuert, erwidert Schmidt: "Man könnte natürlich sagen, dass Dortmund sehr gut darin ist, Fouls zu ziehen. Das machen sie sehr clever."

So spielte sich das Wortgefecht ab

Schmidt wird auf die Kritk seines Gegenübers angesprochen, daraufhin antwortet der ehemalige Coach von RB Salzburg: "Ich finde das war ein sehr faires Spiel. Ich habe kein einziges schlimmes Foul gesehen. Ich fand das absolut okay. Klar haben wir das eine oder andere Foul mehr gemacht, man hätte aber nicht jedes pfeifen müssen. Es war von beiden Seiten ein sehr faires Spiel."


Tuchels Konter lässt nicht lange auf sich warten. "Ein faires Spiel sagte der Trainer der Mannschaft mit 21 Fouls zum Trainer des Teams mit sieben Fouls. Dann habe ich eine andere Vorstellung davon", so der 43-Jährige mit einem süffisanten Lächeln.

Schmidt schlagfertig

"Es ist zum dritten Mal der Fall, dass wir über 20 Fouls gegen uns haben und zur Halbzeit Verletzte wechseln müssen. Ich habe kein dominantes Spiel gesehen – mit 35 Prozent Ballbesitz und 21 Fouls des Gegners. Dann habe ich ein anderes Spiel gesehen", legt er in Richtung Schmidt, der sein Team "dominant" gesehen hat, nach.

Das letzte Wort gehört schließlich dem Bayer-Übungsleiter: "Man könnte natürlich sagen, dass Dortmund sehr gut darin ist, Fouls zu ziehen. Das machen sie sehr clever. Ballbesitz heißt nicht Dominanz, das hat man heute sehr gut gesehen."

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