Bayern-Boss für Zlatko Junuzovic

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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge stärkt Zlatko Junuzovic und Clemens Fritz nach dem 5:0-Erfolg der Münchner gegen Werder Bremen den Rücken.

"Es ist nicht verboten, was Fritz und Junuzovic gemacht haben, davon steht nichts im Reglement. Es ist skurril, dass sie Geldstrafen erhalten haben", so der Vorstandsvorsitzende zu den Bußen in Höhe von 20.000 Euro, zu der die beiden Werder-Profis für ihre 5. Gelbe Karte in der Vorwoche gegen Hannover verdonnert wurden.

Wird der FC Bayern diskreditiert?

Der 60-Jährige kritisiert zugleich die Aussagen des Vorsitzenden Richters Hans E. Lorenz ("Wenn das alle so machen und gegen Bayern München aussetzen, dann führt das automatisch dazu, dass Bayern München in der Bundesliga regelmäßig gegen schwächere Mannschaften zu spielen hat. Das kann nicht im Sinne des Wettbewerbs sein"): "Durch so eine Aussage wird die sportliche Leistung des FC Bayern diskreditiert. In meinem Verständnis sind Richter neutrale Organe. Das DFB-Sportgericht sollte nicht auf Grundlage eines einzelnen Falls mögliche Schlüsse zum Nachteil eines unbeteiligten Dritten andeuten."

"Und Herr Lorenz sollte vorsichtig sein, wenn er den FC Bayern öffentlich, und sei es auch nur indirekt, in den Zusammenhang einer Wettbewerbsverzerrung stellt", fügt Rummenigge an.

Lorenz reagierte beim "SID" verwundert: "Ich habe nie etwas gegen Bayern München gesagt. Ich stehe aber zu meiner Aussage, die sich nicht auf den FC Bayern, sondern auf die anderen Mannschaften bezieht."

Bremen zahlt die Strafen

Werder Bremen zahlt übrigens die Geldstrafen für seine Spieler. Manager Thomas Eichin dazu: "Wir sind heilfroh, dass sie im Heimspiel gegen Mainz dabei sind. Eine zusätzliche Sperre hätte uns hart getroffen."

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