Ancelotti stellt sich bei den Bayern vor

Aufmacherbild Foto: © Twitter-FCBayern

Carlo Ancelotti überrascht bei seinem ersten Auftritt als Bayern-Coach.

Der Italiener stellt sich in deutscher Sprache bei den Journalisten vor: "Ich fühle mich sehr gut, weil ich jetzt bei einem der besten Klubs der Welt bin."

Danach spricht er Englisch und Italienisch. Der 57-Jährige kann sich einen langen Verbleib vorstellen: "Ich weiß nicht, ob das mein letzter Job ist. Das kommt drauf an, wie lange ich hier in München bin. Ich könnte hier in 24 Jahren sitzen wie Ferguson bei ManUnited."

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Keine Revolution

Als Trainer wurde Ancelotti bereits drei Mal Champions-League-Sieger. Auch mit den Bayern würde er gerne die Königsklasse gewinnen. "Ich kann nicht sagen, dass das Halbfinale genug ist, wir wollen die Champions League gewinnen, aber das will eben nicht nur ein Klub."

Große Änderungen im Bezug auf den Spielstil wird es nicht geben. "Ich bin nicht hier, um eine Revolution zu machen. Pep Guardiola hat gute Arbeit geleistet, daran möchte ich anknüpfen."

Ancelotti äußert sich zu Götze-Gerüchten

Zu möglichen Schlüsselspielern seiner Ära will er sich nicht äußern. Auch die Rolle von David Alaba unter Ancelotti bleibt damit unerwähnt. Dafür spricht der italienische Genussmensch, der sich auf die kulinarischen Köstlichkeiten Münchens freut, Mario Götze an. 

"Ich muss über ihn nachdenken. Für mich ist er ein Bayern-Spieler", meint Ancelotti über den immer wieder mit einem Abgang in Verbindung gebrachten DFB-Nationalspieler. Angeblich soll ihm sogar der Coach selbst einen Transfer nahegelegt haben.

Das dementiert der ehemalige Real-Übungsleiter aber: "Das Gespräch vor einem Monat war eine private Unterhaltung. Ich war ehrlich: Ich wechsle viel, jeder Stil ändert sich, es kommt auf die Charakteristik der Spieler an. Aber wenn es um das System geht: Es wird wohl weiter dasselbe sein."

Sanches und Hummels waren Wunschspieler

Weitere Neuzugänge will der Erfolgscoach, der bereits in England, Italien und Spanien Titel gewann, nicht ausschließen. Die Verpflichtungen von Mats Hummels und Renato Sanches waren eng mit ihm abgestimmt, gibt Ancelotti zu.

"Ich setze auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Verein. Es war fantastisch, Hummels und Sanches für die Mannschaft zu gewinnen."

Ancelotti scheint sich in seiner neuen Heimat also wohl zu fühlen.

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