Hasenhüttls Wechsel ist offiziell und bestätigt

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Die Spatzen pfiffen es bereits seit mehreren Wochen von den Dächern, nun ist es fix: Ralph Hasenhüttl verlässt den FC Ingolstadt im Sommer und heuert bei RB Leipzig an.

Der 48-Jährige unterschreibt bei den "Bullen" einen ligen-unabhängigen Dreijahresvertrag bis 2019. Seit 2013 führt der Steirer die Geschicke beim FCI und schaffte mit den "Schanzern" den Aufstieg in die Bundesliga.

Zuletzt entschied er sich, seinen bis 2017 laufenden Vertrag nicht zu verlängern.

Leipzig zahlt Ablöse

Da das Arbeitspapier des ehemaligen Stürmers noch nicht endet, wird eine Ablösesumme fällig. Näheres ist nicht bekannt, der "kicker" berichtete wenige Stunden vor dem Bekanntwerden des Deals, dass die "Bullen" 1,5 Millionen Euro an Ingolstadt überweisen.

Die Summe könne mit diversen Bonus-Zahlungen auf bis zu zwei Mio. Euro anwachsen, will das Blatt wissen.

Ein Nachfolger für Hasenhüttl scheint ebenfalls bereits gefunden. Markus Kauczinski, derzeit beim KSC engagiert, soll den FCI künftig trainieren.

"Absolute 1a-Lösung"

"Die Gespräche mit den Verantwortlichen des FC Ingolstadt sind zu jeder Zeit fair und sauber abgelaufen. Es war immer klar, dass wir keine astronomischen Summen und erst recht auch keinen RB-Leipzig-Bonus zahlen", dankt RBL-Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff den "Schanzern".

"Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Ralph Hasenhüttl, der unsere absolute 1a-Lösung ist", zeigt er sich über die Verpflichtung des Steirers begeistert.

Leipzig steht unmittelbar vor dem direkten Aufstieg in die Bundesliga. Zwei Runden vor Schluss beträgt der Vorsprung auf Verfolger Nürnberg fünf Punkte.

Spitze von Linke

Hasenhüttl zeigt sich erleichtert: "Ich habe mich gefreut, wie professionell und schnell es eine Einigung zwischen den Vereinen gegeben hat. Ich habe hier viel aufgebaut und hoffe, dass die Erfolgsstory weitergeht. Jeder hat gemerkt, wie wohl ich mich gefühlt habe."

Ingolstadt-Sportdirektor Linke konnte sich eine spitze Bemerkung nicht verkneifen: "Wir sind ein Verein, der Spielern und offensichtlich jetzt auch Trainern als Sprungbrett dienen kann."

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