Hymnen-Protest: Kritik an Frauenfußball-Star

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Fußball-Star Megan Rapinoe setzt ihren Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA fort und kniet vor dem Länderspiel der USA gegen Thailand (9:0) während der US-Hymne.

Der nationale Fußball-Verband US Soccer kritisierte die Aktion scharf: "Unser Land zu repräsentieren, ist eine Ehre und ein Privileg, entsprechend hat die Hymne eine besondere Bedeutung. Wir erwarten, dass sich alle, die unser Land repräsentieren, erheben und unserer Flagge während der Hymne Hochachtung erweisen."

"Ich habe vor, dies weiter zu tun. Ich suche nach einem anderen Weg, aber im Moment ist dies mein Weg, um meiner Stimme Gehör zu verschaffen", kündigt Rapinoe an, sich nicht von ihrem Weg abbringen zu lassen und so weiterhin auf Rassendiskriminierung und Polizeigewalt aufmerksam zu machen.

NFL-Quarterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers sorgte als erster Sportler für Aufregung, als er während der Hymne nicht aufstand. Inzwischen schließen sich immer mehr Sportler dem Protest an.

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