Gareth Bale auf den Spuren von Ian Rush

Aufmacherbild Foto: © getty

Mit seinen zwei Treffern beim 4:0 zum WM-Quali-Start in der ÖFB-Gruppe in Moldawien hat Gareth Bale einmal mehr seine Ausnahmestellung im walisischen Team unter Beweis gestellt.

Der 27-Jährige hält nach 62 Spielen bei 24 Treffern für das Nationalteam, ist somit Zweiter in der ewigen Torschützenliste und nur noch vier Tore hinter Rekordhalter Ian Rush (73 Spiele). Eine Ablöse steht also bevor. "Es ist wahrscheinlich, dass er das noch in der Qualifikation schaffen wird", so Teamchef Chris Coleman.

Bale sagt im Rückblick auf die starke EURO 2016: "Es war wichtig, gut zu starten. Wir haben die Vergangenheit genossen, aber das ist nun Geschichte. Es ist Zeit, einen neue zu schreiben."

Anfang Oktober wartet im Wiener Ernst-Happel-Stadion das ÖFB-Team. "Wir werden Druck haben, aber haben schon bewiesen, dass wir damit umgehen können", sagt Coleman.

Sein Team könne jedenfalls noch besser spielen, betont der Erfolgscoach. "Wir haben nun die erhofften drei Punkte. Aber wie wir schon in der vergangenen Qualifikation immer betont haben: Das nächste Spiel wird noch wichtiger."

Enttäuschte Serben

Während die Waliser den programmierten Pflichtsieg gegen das schwächste Team der Gruppe D einfuhren, blieb der erste Kräftevergleich auf Augenhöhe in Belgrad ohne Sieger. EM-Teilnehmer Irland ging gegen Serbien durch Jeff Hendrick (3.) früh in Führung, die Gastgeber drehten die Partie aber binnen weniger Minuten durch Filip Kostic (62.) und Dusan Tadic (69./Elfmeter). Daryl Murphy gelang im Finish nach einem Eckball jedoch das schmeichelhafte 2:2 (81.).

Für die Iren war der Punktgewinn am Ende glücklich. Torhüter Darren Randolph war bester Mann der Gäste, die spielerisch kaum etwas zeigten. Vor allem der für Southampton stürmende Tadic erwies sich als permanente Gefahrenquelle für die Iren. Beim Stand von 2:1 für die Serben traf Andrija Pavlovic nur die Latte.

Irlands Trainer Martin O'Neill ist dennoch nicht unzufrieden. "Ihr erwartet, auswärts gegen Serbien ein Spiel 90 Minuten zu kontrollieren? Das ist Schwachsinn", meint der Nordire, den der umstrittene Elfer der Serben ärgerte.

Auf Irland warten nun zu Hause gegen Georgien und auswärts in Moldau zwei Pflichtaufgaben auf dem anvisierten Weg nach Russland. Serbien neuer Teamchef Slavoljub Muslin ist indes enttäuscht: "Wir hatten den Ball, hatten mehr Chancen und haben angegriffen. Und wir hätten mehr als einen Punkt verdient. Aber so ist Fußball."


Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare