England-Teamchef lässt Kapitäns-Frage offen

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Englands neuer Teamchef Sam Allardyce gibt sich bei seiner ersten Pressekonferenz am Montag bezüglich seiner Arbeitsweise zurückhaltend.

Der Frage, wie England bei großen Turnieren in Zukunft erfolgreicher sein kann, weicht der Ex-Sunderland-Coach aus. "Zuerst einmal müssen wir uns qualifizieren. Dann können wir unsere Turnier-Performance verbessern", sagt der 61-Jährige.

Auch die Kapitäns-Frage lässt Allardyce offen: "Für solche Vorhersagen ist es noch viel zu früh".

Das Kapitänsamt bei den "Three Lions" hat seit 2014 Wayne Rooney inne. Bei der EM in Frankreich kam der einstige Stürmer in einer zentralen Mittelfeld-Rolle zum Einsatz. Im Achtelfinale gegen Island brachte der 30-Jährige von Manchester United die Engländer per Elfmeter in Führung, dennoch folgte mit einem 1:2 das Aus.

"Bin der richtige Mann"

Allardyce gab sich aber auch selbstbewusst. "Ich bin der richtige Mann für den Job", erklärte der Neo-Teamchef. Er glaube daran, "in Zukunft bessere Ergebnisse zu erzielen". Ihren bisher einzigen großen Titel haben die Engländer bei der Heim-WM 1966 geholt.

Allardyce sprach sich unter anderem für eine Winterpause in der Premier League aus. "Die physischen und mentalen Anforderungen an die Spieler sind enorm. Eine Pause würde den Spielern und dem Nationalteam helfen", meinte der Trainer.

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