Rapid von Aufstieg gegen Torpedo Zhodino überzeugt

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"Unser Ziel ist es, in die Gruppenphase zu kommen", gibt Sportdirektor Andreas Müller vor dem Einstieg Rapids in die Europacup-Saison die Richtung vor.

Dabei soll der weißrussische Cupsieger Torpedo Zhodino kein Stolperstein sein. Ins Playoff vorzudringen "müsse Rapids Anspruch sein."

"Wenn wir ähnlich geschlossen, mit Leidenschaft, Aggressivität und fußballerischem Vermögen, wie wir es gegen Ried klar gezeigt haben, auftreten, bin ich überzeugt, dass wir die nächste Runde erreichen werden."

"Müssen schauen, dass wir nicht greifbar sind"

Zhodino liegt aktuell in der weißrussischen Meisterschaft nur auf Rang acht, beendete die letzte Saison auf Rang sieben. Durch den Cupsieg haben sie sich jedoch für die Europa-League qualifiziert.


In der zweiten Runde überraschten sie gegen Debrecen. Deshalb weiß Trainer Mike Büskens ganz genau, was seine Mannschaft im Auswärtsspiel erwartet.

"Es ist ein zweikampfstarkes Team, sehr kompakt, mit einigen erfahrenen Spielern. Wir müssen schauen, dass wir sie in Bewegung kriegen, unsere Stärken einbringen, das ist die Wendigkeit, das Tempo. Wir müssen schauen, dass wir nicht greifbar sind. Darauf wird es ankommen. Natürlich müssen wir uns auch diesen Duellen stellen. Und das werden wir, da bin ich guter Dinge. Aber es ist keine Mannschaft gegen die du zwei Hände voll an Torchancen bekommst. Da musst du dir jede erarbeiten und dann auch nützen."

Dabei betont er, dass es sich um einen Gegner handelt, der defensiv von einer Dreier- auf eine Fünferkette switcht und bei Ballgewinn sofort in die Tiefe spielt. Wichtig sei es vor allem, das 5:0 gegen Ried auszublenden und von Null zu beginnen.

"Da müssen wir permanent wach sein und uns der neuen Aufgabe stellen", so Büskens. "Wenn wir das machen, bin ich sehr zuversichtlich, aber wir müssen wieder an die hundert Prozent rankommen."

Mögliche Aufstellungen Torpedo Zhodino gegen SK Rapid:

Zhodino/BLR, Torpedo-Stadion, Donnerstag, 19.00 Uhr MESZ, SR Thorvaldur Arnason/ISL)

Zhodino: Fomitschew - Afanasjew, Tschelijadinski, Klopotskij, Lutsewitsch, Pankowets - Golenkow, Chachaturijan, Schapowal, Demidowitsch - Sagijnaijlow

Ersatz: Chatkewitsch - Tschelijadko, Pawlowets, Schscherbo, Belewitsch, Pawlijukowets, Trapaschko

Rapid: Novota - Pavelic, Schößwendter, Dibon, Schrammel - Grahovac, Schwab - Murg, Schaub, Schobesberger - Joelinton

Ersatz: Strebinger, Gartler - Auer, M. Hofmann, Szanto, Mocinic, Traustason, Entrup, Malicsek, Wöber

Es fehlen: S. Hofmann (Meniskuseinriss im Knie), Jelic (Muskelbündelriss im Oberschenkel), Kuen (nach Beinoperation), Sonnleitner, Nutz, Tomi (alle nicht im Kader)

Rückspiel am Donnerstag, 4. August, 21.05 Uhr, in Wien

Aufsteiger im Play-off der Europa-League-Qualifikation (Spieltermine 18. bzw. 25. August; Auslosung 5. August)

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