Bei Rapid sind gegen Torpedo Lösungen gefragt

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Das 0:0 aus dem Hinspiel gegen Torpedo Zhodino ist eine gefährliche Ausgangsposition für den SK Rapid. Die Weißrussen haben Rapid bisher in der 3. Quali-Runde für die Europa League Sorgen bereitet.

"Sie werden wieder aggressiv verteidigen. Deshalb brauchen wir Mut, müssen eine gute Organisation sowie Balance haben und Lösungen finden", gibt Trainer Mike Büskens die Marschroute vor.

Geduld ist dabei ein ebenso wichtiges Stichwort wir Klarheit im letzten Drittel, Entschlossenheit und Zug zum Tor.

"Kann nicht mit offener Scheune aufs Tor spielen"

Allesamt Eigenschaften, die Rapid zuletzt auch beim 0:1 in Altach vermissen ließ.

In Weißrussland tat man sich gegen die Defensivreihe extrem schwer. "Sie haben sehr tief und vor allem breit verteidigt, teilweise mit einem sechsten und siebenten Spieler in der letzten Linie", analysiert Büskens.

Diesen Abwehrriegel gilt es zu knacken. Aber auf Teufel komm raus zu stürmen, kommt für den deutschen Chefbetreuer nicht in Frage.

"Wir können nicht Harakiri spielen und von der ersten Minute an mit offener Scheune versuchen, das Tor zu erzielen. Wir brauchen die Ausgewogenheit, die wir gegen Altach mehrmals nicht hatten. Einmal sind wir dann bitter bestraft worden. Das heißt aber nicht, dass wir gegen Torpedo nicht nach vorne spielen und den schnellen Abschluss suchen."

"Werden Lösungen haben, die Abwehr zu knacken"

Auch Kapitän Stefan Schwab ist sich sicher, dass man aus dem Hinspiel seine Lehren gezogen hat.

"Da waren schon einige Erkenntnisse dabei, da können wir den Schlüssel ansetzen. Wenn sie defensiv wieder so tief und breit stehen, werden wir Lösungen haben, die Abwehr zu knacken. Wir müssen die Chancen kreieren und entschlossen abschließen."

Konkreter heißt das: "Wir müssen mit mehr Druck aufs Tor spielen, mehr Bälle in die Box schlagen. Wenn sie so breit stehen, müsste es durch die Mitte ganz gut gehen, auch mit Fernschüssen. Auch aus Standards werden wir viele Chancen bekommen, die gilt es als Waffe einzusetzen."

Die Devise ist klar: Rapid muss gewinnen. Ein Auswärtstor der Gäste könnte die Situation bereits deutlich verschlechtern.

Deshalb meint Sportdirektor Andreas Müller: "Wir brauchen eine gute Balance im Spiel, eine sichere Abwehr, die stabil steht. Wir müssen auf alles gefasst sein."


Die LAOLA1-Dreierkette zur Lage der Bundesliga nach der 2. Runde:


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