Rapid-Fans werfen Böller in Richtung Entrup

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Maximilian Entrup wird erneut zum Ziel der Anfeindung einiger Rapid-Fans.

Die gegen Torpedo Zhodino nicht zum Einsatz gekommenen Spieler, darunter der 19-jährige Stürmer, absolvieren nach dem 3:0-Sieg im Stadion noch Einheiten mit dem Athletiktrainer. Dabei wird ein Böller in Richtung der Kicker geworfen, der den Coach nur knapp verfehlt.

In einer Aussendung verurteilt Rapid den Vorfall "auf das Allerschärfste". Der noch unbekannte Täter soll identifiziert und mit einem Hausverbot belegt werden.

VIDEO: Das sagen die Rapid-Spieler nach dem EL-Quali-Erfolg
(Artikel wird darunter fortgesetzt)

 

"Gewalt wird beim SK Rapid in keinster Weise akzeptiert und wer mit dem Abfeuern eines Knallkörpers in Richtung anderer Menschen, egal ob anderer Fans, gegnerischer oder gar eigener Akteure, eine Verletzung in Kauf nimmt, ist beim Rekordmeister fehl am Platze!", verlautbart der Verein.

Keine Ruhe für Entrup

Entrup, der im Sommer vom FAC zu Rapid wecheslte, steht bereits seit einigen Wochen unfreiwillig im Fokus der Berichtersattung. Beim Meisterschafts-Auftakt gegen Ried entrollten Rapid-Fans ein Transparent mit den Worten "M. Entrup - Die Grüne Hölle wird für dich zum Inferno!". 

Diese Drohung bezog sich auf Entrups Vergangenheit beim Austria-Fanklub "Inferno Wien". Die Rapid-Verantwortlichen versprachen dem Angreifer daraufhin volle Rückendeckung, doch zuletzt gab es erneut Aufregung, als LAOLA1 ein brisantes Mail zugespielt wurde.

Darin forderte die Fan-Gruppierung "Lords Rapid" alle Sportdirektoren der Bundesligisten und Erste-Liga-Klubs zur Verpflichtung von Entrup auf. "Aufgrund seiner Vergangenheit in der violetten Fanszene gilt er zwar als zweikampfschwach, kann dieses Manko jedoch durch seine enorme Laufstärke glänzend ausgleichen", heißt es darin.

Mit dem Böllerwurf in Richtung von Entrup erreicht der Skandal jedoch eine neue Dimension, schlagen die verbalen Äußerungen doch erstmals in Taten um.

 

Update 17:00 Uhr:

Mittlerweile wurde der Böllerwerfer identifiziert:


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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