EL: Admira scheidet sang- und klanglos aus

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Die Admira scheidet in der dritten Runde der Europa-League-Quali gegen Slovan Liberec mit einem Gesamtscore von 1:4 aus.

Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel setzt es im Rückspiel in Tschechien ein 0:2. Liberec ist das klar überlegene Team, Coufal (20.) bringt die Hausherren nach einem Ballverlust von Spiridonovic in Front.

Nach einem fatalen Rückpass von Strauss streckt Admira-Goalie Kuttin Bartl im Strafraum nieder, Komlichenko (34.) verwertet den fälligen Elfmeter sicher.

Zwei unglückliche Gegentore

Bei beiden Gegentoren agierte die Abwehr der Niederösterreicher alles andere als sattelfest. Vor allem Fabio Strauss hatte maßgeblichen Anteil an den beiden Gegentreffern.

Vor dem 0:1 überlupfte er Goalie Manuel Kuttin, der nur in extremis retten konnte. Die Aktion schien bereits geklärt, als Coufal den Ball von Srdan Spiridonovic eroberte und seinen Einsatz mit einem satten Schuss zur verdienten Führung krönte.

Auch das zweite Gegentor leitete der Ex-Grödiger Strauss mit einem missglückten Rückpass in den Lauf von Liberec-Stürmer Daniel Bartl, den Kuttin mit einem klaren Foul im Strafraum zu Fall brachte, ein. Komlitschenko verwandelte den vom rumänischen Schiedsrichter Radu Petrescu zurecht verhängten Strafstoß sicher.

Knasmüllner kommt Ehrentreffer am nächsten

Auch nach der Pause behielt Liberec die Zügel in der Hand und hatte gute Möglichkeiten, die Führung sogar auszubauen. Zunächst verkürzte Kuttin gegen Zdenek Folprecht geschickt den Winkel (47.), dann zeichnete sich Admiras Schlussmann bei einem Kopfball nach der fälligen Ecke auf der Linie aus (48.).

Die Admira bemühte sich nach der Pause zwar, Offensivakzente zu setzen, wirklich Gefährliches brachten die Mannen von Oliver Lederer aber auch weiter kaum zustande.

Einem Tor am nächsten kam Christoph Knasmüllner nach einem Eckball des auffälligen Spiridonovic per Kopf, Martin Dubravka im Tor der Tschechen bewahrte Liberec mit einer sehenswerten Parade jedoch vor dem Anschlusstreffer (61.).

Liberec schaltete nach einer laufintensiven ersten Hälfte, in der man die Niederösterreicher mit konsequentem Pressing unter Druck setzte, dann merklich zurück und verwaltete den Gesamtscore von 4:1.

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