Liverpool trifft im EL-Finale auf Sevilla

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Der FC Liverpool bricht die spanische Phalanx.

Die "Reds" drehen das Halbfinale gegen den FC Villarreal nach dem 0:1 im Hinspiel und fahren dank dem 3:0 (1:0) zum Europa-League-Finale nach Basel.

Ein Bruno-Eigentor (7.) leitet die Wende früh ein. Sturridge legt nach Seitenwechsel für die aktiveren Mannen von Jürgen Klopp nach (63.), Ruiz (71./Vill.) geht mit Gelb-Rot. Lallana (81.) macht alles klar.

Finalgegner ist der FC Sevilla. Der Titelverteidiger bezwingt Shaktar Donetsk 3:1 (1:1/Hin 2:2).

Titel im Klopp-Premierenjahr?

Zwar gehört die erste Möglichkeit des Spiels an der Anfield Road den "U-Booten", denn Gaspar kann Keeper Mignolet nach fünf Minuten nicht bezwingen. In einer flotten Anfangsphase setzt aber Liverpool die Ausrufezeichen und wird dafür früh belohnt, als Firminos Zuspiel, gedacht für Sturridge, von Bruno ins eigene Tor gelenkt wird.

In der 13. Minute trifft Lallana den Ball nicht richtig und verpasst so bereits die Chance, die Partie für die "Reds" richtig ins Rollen zu bringen.

Liverpool bleibt wesentlich engagierter als die Spanier und macht in der 63. Minute die Tür ins Finale erstmals auf. Erst scheint die Gefahr nach einem Coutinho-Dribbling geklärt, aber Firmino setzt nach, steckt auf Sturridge durch - und der hat beim Abschluss etwas Glück, als der Ball von der Stange die Torlinie entlang trudelt, aber schließlich doch reingeht.

Nachdem Ruiz die zweite gelbe Karte wegen eines Fouls an Firmino sieht, folgt eine Phase der Anspannung, die Lallana mit dem dritten Treffer beendet: Sturridges unfreiwilliges Zuspiel wird von ihm aus wenigen Metern verwertet.

Damit verhindert Liverpool das zweite rein spanische Europacup-Endspiel in diesem Jahr, steht erstmals seit 2007 in einem Finale und kann gleich im ersten Jahr von Jürgen Klopps "Regentschaft" einen internationalen Titel holen. Den Vorgänger-Bewerb der Europa League, den UEFA Cup, konnte der FC Liverpool im Jahr 2001 holen.

Same procedure as every year

Für den Gegner am 18. Mai im St.-Jakobs-Park von Basel ist das Europa-League-Finale fast schon ein jährlicher Fixtermin. Zum dritten Mal in Folge will der FC Sevilla den entsprechenden Pokal mit nach Hause nehmen.

Der Titelverteidiger müht sich weniger mit den Ukrainern von Shaktar Donetsk, nachdem man mit dem 2:2 auswärts schon einen Vorteil auf seiner Seite wähnte.

Sevilla hat nach der frühen Führung von Gameiro (7.), der schon in Donetsk per Elfer für den späten Ausgleich gesorgt hatte, die Partie 44 Minuten lang gut unter Kontrolle, ruht sich aber zu stark auf dem kleinen Vorsprung aus.

Prompt sorgt der ehemalige Arsenal-Kicker Eduardo mit dem Ausgleich knapp vor der Pause (44.) wieder für unerwartete Spannung.

Schon in der zweiten Minute nach Wiederbeginn ist Gameiro nach schönem Pass von Krychowiak aber neuerlich zur Stelle (47.), Ferreira machte dann nach gut einer Stunde mit einem herrlichen Kracher aus 16 Metern das 3:1 und die Vorentscheidung perfekt (59.).

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