Austria nach überzeugender Vorstellung weiter

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Austria Wien zieht souverän in die 3. Runde der Europa-League-Qualifikation ein.

Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel setzen sich die Veilchen in Albanien beim FK Kukesi 4:1 durch.

Olarenwaju Kayode (16.) sorgt früh für das wichtige Auswärtstor und legt in Minute 58 einen weiteren Treffer nach. Raphael Holzhauser (68.) erhöht mit einem traumhaften Weitschuss aus knapp 30 Metern.

Hallaci (78.) gelingt das Ehrentor, ehe es Martschinko (93.) seinem Teamkollegen nachmacht und ebenfalls aus der Ferne trifft.

Erster FAK-Sieg in Albanien

Der Ehrentreffer der Gastgeber zum zwischenzeitlichen 1:3 fiel erst, als bereits einige der rund 3.000 Zuschauer das Stadion in Elbasan schon verlassen hatten.

Nächster Gegner der Wiener ist der Gewinner der Paarung Spartak Trnava (SVK) - Shirak Gyumri (ARM), die um 20.15 begonnen hatte. Das Hinspiel in Armenien endete 1:1.

Für die Austria war es im vierten Anlauf der erste Europacupsieg auf albanischem Boden.

ÖFB-Bilanz weiter ausgezeichnet

Die Truppe von Thorsten Fink sorgte auch dafür, dass die rot-weiß-rote Bilanz in der aktuellen Saison makellos bleibt: Im achten Spiel einer österreichischen Mannschaft (Austria, Salzburg, Admira) 2016/17 war es bei einem Remis der siebente Sieg.

Wichtig bei der versuchten Rückeroberung eines fünften Europacup-Platzes für den ÖFB.

Nach stürmischen Anfangsminuten der höchst pressingmotivierten Gastgeber samt einem gefährlichen Weitschuss Caricocas aus 14 Metern (2.) ging Finks Wunsch nach einem schnellen Tor prompt auf. Zwar zog erst Felipe Pires mit einer unpräzisen Hereingabe dem herrlichen Lochpass des stark spielenden Roy Kehat die Zähne.

Führungstor abseitsverdächtig

Keine Viertelstunde später aber war nach einer schnellen Aktion über Lucas Venuto und Jens Larsen Stürmer Olarenwaju Kayode zur Stelle - wenngleich der erste Europacuptreffer des Nigerianers aus abseitsverdächtiger Position fiel (16.).

Kayode war es auch, der nur drei Minuten danach bei der großen Chance auf den Doppelpack an Kukesi-Goalie Enea Kolici scheiterte.

Auf der anderen Seite wurde ÖFB-Teamgoalie Robert Almer erst in der 37. Minute geprüft, reagierte gegen den bestens postierten Izair Emini aber hochkonzentriert.

Die Austria, bei der im Vergleich zum Hinspiel Kehat für Dominik Prokop agierte und Almer anstellte von Osman Hadzikic zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz in dieser Saison kam, hatte das Geschehen zumeist im Griff.

Traumtore von Holzhauser und Martschinko

In Gefahr gerieten die Gäste auch nach dem Seitenwechsel nicht. Im Gegenteil zeigte sich die Austria abgebrüht, in Folge eines schnell abgespielten Freistoßes gelang Kayode nach schöner Kombination über Kehat und Venuto aus Kurzdistanz das 2:0 (58.) - auch dieser Treffer war freilich von Makel des Abseitsverdachts behaftet.

Der völlig unbedrängte Holzhauser machte schließlich mit einem herrlichen Hammer aus gut 30 Metern ins linke Eck auf 3:0 (67.) alles klar, und Martschinko besorgte mit einer "Kopie" des Holzhauser-Tors den Endstand.

Stimmen zum Spiel:

Thorsten Fink (Austria-Trainer): "Ein schnelles Tor war unser Plan, das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat danach gezeigt, dass sie guten Fußball spielen kann und dass wir im Vergleich zur Vorwoche wieder besser geworden sind. In der ersten Spielhälfte hätten wir die Chancen besser ausspielen können, wenn man sieht, dass man klar überlegen ist, muss man höher gewinnen. Ich habe in der Pause noch mehr Tore gefordert. Leider haben wir noch ein Gegentor kassiert."

Raphael Holzhauser (Austria-Torschütze): "Es war klar, dass es nicht einfach wird. Sie haben in den ersten Minuten Druck gemacht, den haben wir überstanden. Dann haben wir guten Fußball gespielt, und am Ende war es ein souveräner Sieg von uns. Bei meinem Schuss habe ich zum Glück getroffen. Wir haben jetzt dreimal als klarer Favorit auch gewonnen, doch am Sonntag geht es in der Liga los, da wollen wir auch gut reinstarten."

FK Kukesi - FK Austria Wien Endstand 1:4 (0:1)

Elbasan, Elbasan-Arena, 3.000, SR Thorarinsson/ISL. Hinspiel 0:1

Kukesi: Koliqi - Hallaci, Shameti, Malota, Mici - Musolli - Fukui (60. Guri), Lilaj, Carioca (46. Dvornekovic), Latifi - Rangel (33. Emini)

Austria: Almer - Larsen, Rotpuller, Filipovic, Martschinko - Serbest, Holzhauser (79. Vukojevic) - Venuto, Kehat, Pires (79. Tajouri) - Kayode (70. Kvasina)


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