Admira nimmt zu Flutlichtausfällen Stellung

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Die Admira nimmt zu den drei Flutlichtausfällen im Hinspiel der 3. Quali-Runde der Europa-League-Quali gegen Slovan Liberec (1:2) Stellung.

Nach wie vor herrscht Ratlosigkeit, warum es zu den Problemen kam. Fest steht, dass die Ausfälle nichts mit dem Einbau der Rasenheizung zu tun hatte. "Sämtliche Kabel befinden sich außerhalb dieses Baubereiches", so der Klub in einer Stellungnahme.

Bei weiteren Tests wurde das Flutlicht mehrere Stunden eingeschalten und es kam zu keinerlei Problemen.

Während der erste Ausfall ein Rätsel bleibt, ist die Ursache für die beiden weiteren Dunkelphasen geklärt: Um das Spiel fortsetzen zu können, wurde das Flutlicht nach dem ersten Ausfall zu schnell wieder auf volle Leistung aufgedreht, weshalb es zu Überlastungen und Sicherheitsabschaltungen kam.

Die gesamte Erklärung der Admira im Wortlaut:

"Am vergangenen Donnerstag, 28. Juli 2016 fiel in der Südstadt im Zuge des Europa League Qualifikationsspiels gegen Slovan Liberec bekanntlich dreimal die Flutlichtanlage aus. Als unmittelbare Reaktion wurden für den Tag darauf die dementsprechenden Experten zu Rate gezogen und auch für Wochenbeginn zu einer Besprechung geladen, um den Ausfall zu analysieren sowie mögliche Schäden zu beheben. Diesem Termin wohnten die Firma Stich als Hersteller der Anlage, die Firma Jahn als betreuende Elektrofirma und die EVN als Netzversorger bei. Zudem stellte das BSFZ ihren technischen Experten zur Seite, welche die Admira in dieser Problemlösung intensiv begleitet.

Der fünfstündige Leistungstest, welcher am Montag, 1. August 2016 nach diesem Termin absolviert wurde, verlief positiv und zur vollsten Zufriedenheit. Es konnten keinerlei technische Mängel und Probleme an der Anlage festgestellt werden.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Flutlichtanlage seit vielen Jahren einwandfrei funktioniert und stets gemäß den Empfehlungen des Herstellers gewartet und serviciert wurde. Weiters kann mitgeteilt werden, dass der Ausfall nicht in Zusammenhang mit den erfolgten Umbauarbeiten in Sachen Rasenheizung sowie Erneuerung des gesamten Unterbaues und der Drainage gebracht werden kann. Sämtliche Kabel befinden sich außerhalb dieses Baubereiches.

Die Flutlichtanlage der BSFZ-Arena ist durch einen eigenen Stromkreis und Leistungsschutzschalter abgesichert, der elektrotechnisch einstellbar ist. Die Absicherung der Anlage hat sich in der Vergangenheit als ausreichend dargestellt und einen durchgängigen Betrieb der Anlage sichergestellt. Aus nicht erklärbaren Gründen hat sich jedoch der Leistungsschutzschalter Donnerstagnacht durch eine kurzfristige Überlastung ausgeschaltet. Ob dies der alleinige Grund für den Ausfall war, kann aktuell nicht bestätigt werden. Es deutet zum nunmehrigen Zeitpunkt alles auf eine Verkettung mehrerer technischer Umstände hin. An dieser Stelle muß auch erwähnt werden, dass die gesamte Anlage mit ihren vier Masten weitläufig ist und externe Störungen, welcher Art auch immer, nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Ausdrücklich sei ebenso erwähnt, dass alle Strom- und Sicherungskästen der Anlage stets ordnungsgemäß versperrt waren.

Wie zuvor angeführt, funktioniert die Flutlichtanlage seit jeher mit diesen Einstellungen und unter den zuvor genannten Parametern ohne jeglicher Probleme. Die Anlage wurde zudem am Dienstag vor dem Qualifikationsspiel – wie übrigens auch vor jedem Heimspiel – auf ihre Funktionalität positiv getestet. Zudem hat die Anlage im Zuge des Abschlusstrainings auch am Mittwoch, 27. Juli 2016 ebenso einwandfrei funktioniert.

Der Grund für den ersten der drei Ausfälle im Zuge des Europa League Spiels konnte somit noch nicht klar definiert werden, jedoch konnten die beiden weiteren Flutlichtausfälle aus technischer Sicht erklärt werden. Diese lagen an einer Überlastung durch das vorangegangene Ein- und Ausschalten bzw. Ausfall der Anlage. Aufgrund des Zeitdrucks und um einen Spielabbruch zu vermeiden, entschied man sich dazu, auf die empfohlene vollständige Abkühl- und Aufwärmphase der Anlage bzw. der Leuchten zu verzichten, wodurch die kurzfristige Strombelastung höher ausfiel. Alle Lichtphasen fuhren voll anstatt gestaffelt auf und erhöhten somit das Risiko eines weiteren Ausfalls.

Wie bereits erwähnt ist der FC Admira Wacker Mödling seit dem Vorfall intensiv an einer Lösung bemüht und unternimmt seit dem rund um die Uhr gemeinsam mit seinen Partnern und Lieferanten alles, um eine solche Situation in Zukunft zu verhindern. Aus Gründen der besonderen Sorgfalt erfolgt daher am morgigen Mittwoch, 3. August 2016 eine neuerliche Begutachtung und nochmalige Prüfung der gesamten Anlage durch eine unabhängige und eine der größten Österreichischen Elektrofirmen, um eine weitere Expertenmeinung vorliegen zu haben. Selbstverständlich erfolgt auch am Tag vor dem kommenden Heimspiel (Samstag, 6. August 2016, 18.30 Uhr) ein weiterer und finaler Test."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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