Fink: "Wir können besser Fußball spielen"

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Die Wiener Austria muss im Europa-League-Quali-Rückspiel bei Spartak Trnava (Do., 18:30 Uhr im LAOLA1-Ticker) ein 0:1 aufholen, um den Einzug ins Playoff zu fixieren.

Trainer Thorsten Fink ist trotz der ungünstigen Ausgangslage zuversichtlich. "Wir sind gut drauf, haben in den letzten Spielen immer viele Chancen herausgespielt. Ich bin überzeugt, dass wir in Trnava gewinnen können. Ich glaube an mein Team. Wir sind die Mannschaft, die besser Fußball spielen kann", erklärt der Deutsche.


Die Reaktionen nach der 0:1-Heimniederlage:


Das 0:1 im Happel-Stadion, bei dem es am vergangenen Donnerstag vor und nach dem Match zu Fan-Ausschreitungen kam (Hier geht’s zu den Maßnahmen für das Rückspiel), war für die Veilchen ein Rückschlag, aber kein Beinbruch.

Im Lager der Violetten ist man jedenfalls guter Dinge, den Ausflug in die Slowakei positiv zu gestalten.

Denn es gibt einige Faktoren, die für die Veilchen sprechen.

Aktuelle Form

Die Austria ist gut in das neue Fußball-Jahr gestartet. Lediglich das erste Duell mit Trnava ging in der noch jungen Saison verloren. Die restlichen fünf Pflichtspiele (2x Liga, 1x Cup, 2x EL-Quali) wurden gewonnen. „Natürlich ist es wichtig, wenn man im Cup weiterkommt und die ersten zwei Meisterschaftsspiele gewinnen kann. Das steigert das Selbstvertrauen“, so Fink. Die Niederlage gegen die Slowaken im Heimspiel bezeichnet der 48-Jährige zudem als unnötig. „Wir haben das Match kontrolliert, hatten ja genug Möglichkeiten. Leider haben wir unsere Chancen nicht genützt und durch eine Unachtsamkeit verloren“, erinnert sich der Coach.

Auswärtsstärke

Neun Auswärtssiege feierten die Wiener in der letzten Bundesliga-Saison. Mit 30 in der Fremde geholten Punkten war man das beste Auswärtsteam der Liga. Das Beachtliche dabei: Nur drei Meisterschaftsspiele gingen verloren – jeweils eines gegen Salzburg, Rapid und Sturm. „Wichtig ist, dass wir zu Null spielen und unsere Chancen nützen. Ich glaube fest daran, dass wir dort treffen können“, wird Fink an der Spielanlage nichts ändern.

Klare Ausgangslage

So paradox es klingt, die Ausgangslage ist gar nicht so unangenehm für den FAK: Ein Sieg muss her. „Ich weiß, wie schwer es ist, daheim auf ein Unentschieden zu spielen. Wir sind auswärts stark, wissen, dass wir jeden Gegner schlagen können. Wir fahren dort hin und wollen dieses Spiel gewinnen“, sagt Fink energisch. Kapitän Robert Almer ergänzt: "Es wird einfach wichtig sein, die Bälle auch rein zu machen. Wir hatten im Hinspiel gute Chancen, die muss man machen, wenn man international weiterkommen will.“

Offensiv-Trio

Mit Larry Kayode, Felipe Pires und Lucas Venuto verfügt der Tabellendritte der abgelaufenen Saison über eines der schnellsten Offensiv-Trios. Ersterer hatte in Wien drei Topchancen, er lief drei Mal auf das Tor zu, traf jedoch kein einziges Mal. „Das waren riesengroße Chancen, aber man muss auch dazu sagen, dass ein anderer gar nicht zu diesen Möglichkeiten kommt.“ Venuto avancierte als Joker zum Matchwinner gegen Mattersburg, Pires erzielte das Siegtor im Heimspiel gegen FK Kukesi. Daher verrät Fink: „Wir werden wohl jene Spieler aufbieten, die im Hinspiel gegen Trnava gespielt haben. Grünwald rückt vielleicht für Kehat in die Startelf. Wir werden sehen, ob es schon für 90 Minuten reicht.“ Nach zuletzt bärenstarken Leistungen hätte sich aber auch Ismael Tajouri einen Einsatz von Beginn an verdient.

Risikomatch

Da die Begegnung in der slowakischen 65.000-Einwohner-Stadt als Risikomatch eingestuft wurde, heißt es auch abseits des Rasens kühlen Kopf zu bewahren.

Die City Arena nahe der Altstadt von Trnava bietet knapp 19.000 Zuschauern Platz und wird voraussichtlich ausverkauft sein. Rund 500 Fans der Wiener werden erwartet.

Nach den unschönen Szenen von Wien wird alles unternommen, um ein neuerliches Chaos zu verhindern.

Trnava unter Beobachtung

Zudem steht der Klub seit rassistischen Vorfällen beim Quali-Drittrunden-Spiel 2015 gegen PAOK Saloniki unter Beobachtung der UEFA.

Die Busse mit den Austria-Fans werden daher wie jener der Mannschaft ab der Grenze von der slowakischen Polizei eskortiert.

Almer abschließend: "Bei der EURO in Frankreich standen wir in ähnlicher Form unter Polizeischutz. Als Spieler freue ich mich trotzdem auf die Partie, weil ich gerne vor einer lauten Kulisse spiele, wenngleich ich hoffe, dass es auf den Tribünen und außerhalb des Stadions in geordneten Bahnen abläuft."


Die LAOLA1-Dreierkette zur Lage der Bundesliga nach der 2. Runde:


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