Deutschland beendet Durststrecke gegen Italien

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Weltmeister Deutschland hat nach der 2:3-Niederlage gegen England ein Ausrufezeichen gesetzt.

Die DFB-Auswahl bezwang Italien mit 4:1 und feierte damit den ersten Sieg gegen die "Azzurri" seit 21 Jahren.

Genau konträr lief es für die Engländer, die sich zu Hause den Niederländern 1:2 geschlagen geben mussten.

Frankreich besiegte Russland im Stade de France mit 4:2.

Erfolg gegen den Angstgegner

In München entwickelte sich ein zunächst kampfbetontes Spiel zwischen den Weltmeistern der Jahre 2014 und 2006.

Toni Kroos (24.) mit einem zentimetergenauen Weitschuss und Bayern-München-Edelreservist Mario Götze (45.) besorgten eine komfortable 2:0-Pausenführung für die Deutschen, die gegenüber dem England-Match am Samstag mit fünf Neuen begonnen hatten.

In der 59. Minute erhöhte Jonas Hector vom 1. FC Köln nach einer herrlichen Aktion über Julian Draxler und Mario Götze. Mesut Özil (75.) traf per Elfmeter, nachdem der österreichische Referee Oliver Drachta nach einer Attacke von Tormann-Ikone Gianluigi Buffon an Sebastian Rudy zurecht auf Foul entschieden hatte.

Den Ehrentreffer der "Squadra Azzurra" markierte der eingewechselte Stephan Shaarawy (83.).

Zuletzt hatte es für den DFB im Juni 1995 in Zürich einen Sieg gegen Italien gegeben.

Wembley ehrte der Legende

Die Partie England gegen die Niederlande wurde in der 14. Minute im Gedenken an den Tod der Fußball-Legende Johan Cruyff am vergangenen Donnerstag infolge einer Lungenkrebs-Erkrankung unterbrochen.

Tausende Zuschauer spendeten dem Niederländer, der den überwiegenden Teil seiner Karriere die Rückennummer 14 getragen hatte, Beifall. Zudem erstrahlte der markante Bogen über dem Wembley-Stadion in orange, der niederländischen Nationalfarbe.

Auf dem Rasen war am Ende das Auswärts-Blau der Niederländer die dominante Farbe, zumal die Gäste in der zweiten Hälfte die englische Führung durch Jamie Vardy (41.) in einen 2:1-Sieg verwandelten. Alkmaar-Profi Vincent Janssen (50.) per Elfmeter und Luciano Narsingh (78.) vom PSV Eindhoven brachten die Niederländer auf die Siegerstraße.

Den schlimmen Erinnerungen mit Sieg getrotzt

Die französischen EM-Gastgeber gingen in ihrem ersten Spiel im Stade de France seit der Terrornacht vom 13. November des Vorjahres durch Ngolo Kante (9.) von Leicester City in Führung.

Vor viereinhalb Monaten hatten sich während einer Partie der Franzosen gegen die deutsche Mannschaft im Umfeld des Stadions im Pariser Vorort Saint-Denis drei Selbstmord-Attentäter in die Luft gesprengt. Das Match fand dementsprechend unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen statt.

Doch es war eine geglückte Rückkehr für die Franzosen, bei denen auch Andre-Pierre Gignac (38.), Dimitri Payet (64.) und Kingsley Coman (76.) trafen und so den nächsten Sieg für die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps sicherstellten. Zuletzt hatten Deschamps und Co. einen 3:2-Erfolg gegen die Niederländer bejubeln dürfen.

Für die Russen waren Tore von Alexander Kokorin (56.) und Juri Schirkow (68.) zu wenig.

Erklärungsnot hatten in Zürich die Schweizer Teamkicker, die beim 0:2 die zweite Test-Schlappe in Folge kassierten. Nach der Niederlage gegen Irland am Samstag erwischte diesmal Bosnien-Herzegowina den besseren Tag.

In Solna trennten sich Schweden und Tschechien 1:1, Irland und die Slowakei spielten in Dublin 2:2.

So laufen die EM-Teilnehmer in Frankreich auf:

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GRUPPE A: Frankreich heim

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Frankreich auswärts

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Rumänien heim

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Rumänien auswärts

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Albanien heim, auswärts und Alternativ-Trikot

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Schweiz heim

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Schweiz auswärts

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GRUPPE B: England heim

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England auswärts

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Russland heim

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Russland auswärts

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Wales heim und auswärts

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Slowakei heim

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Slowakei auswärts

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GRUPPE C: Deutschland heim

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Deutschland auswärts

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Ukraine heim

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Ukraine auswärts

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Polen heim und auswärts

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Nordirland heim und auswärts

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GRUPPE D: Spanien heim

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Spanien auswärts

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Tschechien heim

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Tschechien auswärts

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Türkei heim

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Türkei auswärts

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Kroatien heim

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Kroatien auswärts

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GRUPPE E: Belgien heim

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Belgien auswärts

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Italien heim

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Italien auswärts

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Irland heim

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Schweden heim

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Schweden auswärts

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GRUPPE F: Portugal heim

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Portugal auswärts

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Österreich heim

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Österreich auswärts

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Island heim und auswärts

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Ungarn heim und auswärts

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