Anschlags-Pläne für EURO: Franzose festgenommen

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Wenige Tage vor Eröffnung der EURO in Frankreich (10. Juni) wird bekannt, dass womöglich mehrere Terror-Akte vereitelt wurden.

In der Ukraine wird ein Franzose festgenommen, der 15 Anschläge vor und während des Turniers geplant haben soll. Der Mann habe laut ukrainischem Geheimdienst 125 Kilogramm TNT bei sich gehabt.

Die AFP berichtet, der Mann lehne die die französische Regierungspolitik eines "massiven Zuzugs von Ausländern nach Frankreich, die Verbreitung des Islam und die Globalisierung" ab.

Die Festnahme erfolgte bereits am 21 Mai an der Grenze zu Polen, wird aber erst jetzt publik. Neben dem Sprengstoff wurden auch zwei Panzerfäuste, fünf Kalaschnikows, mehr als 5000 Patronen und hundert Zünder gefunden.

Nähe zu rechtsextremen Gruppierungen

Bei einer Durchsuchung in seiner Wohnung in Frankreich im Dorf Nant-le-Petit im nordostfranzösischen Département Meuse wurde nach Angaben aus französischen Polizeikreisen lediglich ein T-Shirt mit einem Emblem einer rechtsextremen Gruppe beschlagnahmt.

Der Mann soll illegale bewaffnete Gruppen in der Ukraine kontaktiert haben, sagte der Leiter des Sicherheitsdienstes, Wasili Gritsak, am Montag. Ziel des Mannes sei es gewesen, Waffen und Sprengstoff zu kaufen.

"Der Franzose sprach negativ über die Handlungen seiner Regierung, Masseneinwanderung, die Verbreitung des Islam und die Globalisierung, und er sprach auch über Pläne, mehrere Terrorangriffe auszuführen."

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