Portugal nach Elfer-Krimi gegen Polen weiter

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Portugal steht im Semifinale der EURO 2016 in Frankreich, setzt sich gegen Polen aber erst mit 6:4 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen durch.

Polen legt einen Traumstart hin, Robert Lewandowskis erstes Tor bei dieser EM war das zweitschnellste der EURO-Geschichte (1:40 Minuten) nach Dimitri Kiritschenko (RUS/67 Sekunden). Doch Bayern-Neuzugang Renato Sanches gleicht als jüngster Torschütze in einer EM-K.o.-Phase aus (33.).

Nach torloser Verlängerung vergibt Jakub Blaszczykowski im Elfmeterschießen.

Cristiano Ronaldo, Renato Sanches, Joao Moutinho, Nani, Ricardo Quaresma bzw. Robert Lewandowski, Arkadiusz Milik, Kamil Glik sind vom Punkt erfolgreich.

Portugal ist damit die erste Mannschaft der Geschichte, die ohne Sieg in der regulären Spielzeit ins Semifinale einer EM einzieht.

Im Halbfinale trifft das Team von Fernando Santos am kommenden Mittwoch in Lyon auf den Sieger aus Wales gegen Belgien (Freitag).


Portugal mit Anfangsdruck Polens überfordert

Vor der Partie gab es eine Gedenkminute für die Opfer des Terroranschlags in Istanbul. Den Polen gelang dann mit dem frühen Tor ein Traumstart.

Kamil Grosicki bediente Lewandowski mit einer idealen Hereingabe, nachdem sich Portugals Cedric Soares bei der Ballannahme arg verschätzt hatte. Der Bayern-Topstar hatte keine Mühe, den Ball im Tor unterzubringen. In der Folge versuchten die Polen das Geschehen zu beruhigen.

Die Portugiesen brauchten einige Zeit, um sich von dem frühen Schock zu erholen. Cristiano Ronaldo gab erst in der 28. Minute den ersten Torschuss ab. Zwei Minuten später wollte Reals Superstar einen Elfmeter, nachdem ihm Michal Pazdan zu Fall gebracht hatte. Der deutsche Schiedsrichter Felix Brych ließ aber, wohl zu Unrecht, weiterspielen.

Sanches-Treffer beflügelt Portugal

Portugal war nun endgültig im Spiel angekommen und erzielte nur kurze Zeit später den Ausgleich.


Nani legte mit der Ferse auf Renato Sanches ab, der mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze traf. Damit wurde Polen für die Inaktivität bestraft. In weiterer Folge bemühten sich beide Mannschaften offensive Akzente zu setzen, Gefährliches gelang vor der Pause jedoch nicht mehr.

Kein Risiko bis zum Elfmeterschießen

Nach Seitenwechsel belauerten sich die Teams. Der erste Abschluss von Lewandowski, ein Flugkopfball (48.), blieb ebenso zahnlos, wie ein Versuch Ronaldos, der nur das Außennetz traf (56.). Beide Mannschaften konzentrierten sich auf die Defensive, wollten auf jeden Fall verhindern, dass der Gegner Räume bekommt.

Gegen Ende der regulären Spielzeit war Portugal dem Sieg näher. Zunächst hatten die Polen Glück, als Artur Jedrzejczyk in ein Zuspiel auf Ronaldo rutschte und das eigene Tor nur hauchdünn verfehlte (81.), dann traf Ronaldo alleinstehend vor dem Tor den Ball nicht richtig (86.).

In der Verlängerung, wo ein Flitzer für eine kurze Unterbrechung sorgte, gelang keinem Team ein weiterer Treffer, womit das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste.

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