"Grigg war nur vierte Wahl"

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Nach dem bittern 0:1-EM-Aus im Achtelfinale gegen Wales durch ein Eigentor von McAuley, spricht Trainer Michael O'Neill über die Ignorierung von Will Grigg, der wegen des Fansongs "Will Grigg's on fire" in alle Munde war, aber keine einzige Sekunde spielen durfte.

"Er war als Stürmer bei uns nur vierte Wahl. Es tut mir leid für ihn. Er hat eine großartige Zukunft vor sich, aber ich stelle meine Mannschaft nicht nach den Wünschen der Fans auf", erklärt der 46-Jährige.


Ein Eigentor beendet die nordirischen EM-Träume:


"Sie waren vielleicht sogar die bessere Mannschaft"

Über die 90 Minuten meint O'Neill: "Es war ein ausgeglichenes Match, wir waren vielleicht sogar die bessere Mannschaft. Das ist eine bittere Niederlage und es fällt mir im Moment schwer, mich dazu zu äußern. Ich denke, wir hätten etwas machen können und waren nicht weit weg vom Viertelfinale. Dieses Resultat ist nicht verdient. Wir haben gewusst, dass sie gute Konter spielen. Wir haben Ramsey und Bale gut aus dem Spiel genommen, wir haben ihnen nicht viel Raum gegeben."

Kapitän Steven Davis: "Wir haben alles gegeben und wir brauchen nichts bereuen. Ich bin enttäuscht, dass sie auf diese Art und Weise getroffen haben. Er (Eigentorschütze Gareth McAuley; Anm.) hat das nicht verdient, weil er exzellent war für uns."

Anerkennende Worte von Coleman

Wales-Coach Chris Coleman gesteht: "Sie waren heute besser als wir in vielen Momenten, aber wir haben sehr viel Herz und Courage gezeigt. Diese Jungs haben nie aufgegeben, sie sind immer drangeblieben, auch wenn es nicht schön anzusehen war. Ich stehe lieber hier im Viertelfinale, als wenn ich als bessere Mannschaft nach Hause fahren müsste."

"Nordirland war der Underdog heute, aber das hat man nicht gemerkt, wenn man das Spiel gesehen hat. Wir können es uns nicht leisten, weiter als auf die nächsten 45 Minuten zu blicken, aber wir werden die heutige Nacht genießen."

"Die Fans waren großartig"

Superstar Gareth Bale ergänzt: "Wir haben gewusst, dass es ein hässliches Spiel wird. Sie haben das Spiel kompliziert gemacht. Wir haben gewusst, dass wir den Ball gut halten müssen und dass uns in einem Moment eine gelungene Aktion reichen könnte. Wir haben ein Tor erzielt, das reicht. In der Pause hat der Trainer gesagt, dass wir den Ball schneller zirkulieren lassen müssen."

"Jetzt sind wir im Viertelfinale, wir werden wieder kämpfen und das Spiel unseres nächsten Gegners (am Sonntag; Anm.) anschauen. Die Fans waren großartig, sie haben immer gesungen und uns angetrieben."

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