Europa staunt trotz Pleite über Island

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Island verabschiedet sich als Europameister der Herzen vom Turnier in Frankreich.

Der ganze Kontinent staunt über die Überraschungs-Mannschaft und ihre Anhänger. Diese harrten nach dem 2:5 im Viertelfinale noch lange im Stadion aus, um mit ihrer Mannschaft zu feiern. Die siegreichen französischen Fans machten sich indes schon längst auf den Heimweg.

Kapitän Aron Gunnarsson zeigt sich beeindruckt: "Unsere Fans sind der Wahnsinn. Sie haben uns durch das Turnier getrieben. Ich bin sprachlos."



Sogar der neue Staatspräsident Gudni Johannesson, Bruder von Österreichs Handball-Teamchef Patrekur, mischte sich unter die Fans, um mit ihnen zu feiern. Die Niederlage trübte den Jubel nur kurz. Das ganze Land ist stolz auf das, was die Fußball-Nationalmannschaft bei der EM erreichte.

"Schaut euch nur diese Atmosphäre an. Es ist wunderschön", zeigte sich Kolbeinn Sigthorsson gerührt.

Sigthorsson sorgt für Lacher

Der Torschütze nahm das 2:5 aber auch mit ein wenig Humor: "Vielleicht wäre es ein bisschen zu viel gewesen, die EM gleich im ersten Versuch zu gewinnen."

Andere Spieler zeigten mehr Enttäuschung. "Wir haben den Traum gelebt, doch alle Träume finden irgendwann íhr Ende. Frankreich war zu stark für uns", twitterte Fußball-Legende Eidur Gudjohnsen, der in der Schlussphase eingewechselt wurde.

"Wollten uns so nicht verabschieden"

0:4 zur Pause bedeutete den höchsten Rückstand, den je ein Team bei der Europameisterschaft zur Halbzeit hinnehmen musste. 

"Wir wussten, dass wir uns nicht so verabschieden konnten, wie wir in der ersten Hälfte gespielt haben", erklärte Einwurfexperte Gunnarsson.

"Deswegen wollten wir in der zweiten Hälfte unbedingt mehr zeigen, wir haben noch eines draufgelegt."

Auch Giroud gratuliert Island

Die zweite Halbzeit ging mit dem Ergebnis von 2:1 an die Isländer. Nicht nur deswegen zollte Frankreichs Doppeltorschütze Olivier Giroud dem Gegner Respsekt: "Sie haben nie aufgegeben. Ich möchte ihnen zu Ihrer Leistung gratulieren."

Die "Wikinger" blicken nun schon in Richtung ihrer ersten WM-Teilnahme. "10 bis 15 Spieler von uns sind in einem richtig guten Alter. Wir freuen uns schon auf den Start der Qualifikation", sagt Gylfi Sigurdsson. 

Der Swansea-Star weiter: "Hoffentlich steht Island nun vor einer großen Zukunft."



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