"Wir werden stärker zurückkommen"

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Island denkt nach dem Aus im EM-Viertelfinale gegen Frankreich bereits an das nächste Großereignis.

"Wir werden stärker zurückkommen", twittert der Verband nach der 2:5-Pleite gegen den Gastgeber. Die Insulaner haben in Frankreich Lunte gerochen und wollen sich in Zukunft regelmäßig auf der großen Bühne präsentieren.

"Wir können jetzt nicht aufhören. Wir haben diese Erfahrung gemacht und wir wollen sie wieder haben", sagt Kapitän Aron Gunnarsson.

Abschied von Lagerbäck

Auch Teamchef Lars Lagerbäck sprach von einem "fantastischen Turnier" und einer für ihn "wunderbaren Reise". Der Schwede verabschiedete sich nach dem Viertelfinal-Spiel in der Kabine von der Mannschaft, er gibt die alleinige Verantwortung wie schon vor dem Turnier verabredet an den gleichberechtigte Coach Heimir Hallgrimsson ab. Es sei ein Privileg gewesen, für diese Mannschaft zu arbeiten, meint der 67-Jährige, der den Posten seit 2011 innehatte.



Ein wenig ärgerte Lagerbäck dennoch der Auftritt in den ersten 45 Minuten. "Wir haben unser Hirn nicht eingeschaltet. Wir waren nicht schnell genug, Entscheidungen zu treffen. Wir haben dumme Fehler gemacht, und uns nicht in Normalform präsentiert." 

Größere Klubs warten

"Die erste Spielhälfte war furchtbar. Wir haben uns gesagt, dass wir das Turnier so nicht verlassen können und zumindest unser Gesicht gewahrt", erklärt auch Gunnarsson. Am Montagnachmittag wollte die Überraschungsmannschaft der EM die Heimreise nach Reykjavik antreten, dort war ein Empfang für das Team geplant. 

Auf Islands EM-Helden wartet nun der Urlaub. Danach geht es zurück zu den Vereinen, die noch Odense BK, Hammarby IF oder Charlton Athletic heißen. "Ich wäre überrascht, wenn nicht viele isländische Spieler jetzt zu größeren Klubs gehen", sagt Hallgrimsson. Wechselspieler Arnor Ingvi Traustason, der es auf einen EM-Treffer im Spiel gegen Österreich brachte, hatte bereits vor der EM beim SK Rapid unterschrieben.

Folgt die WM-Premiere?

Hallgrimsson will die Mannschaft nun auch erfolgreich durch die Qualifikation für die WM 2018 führen. Bei einer Weltmeisterschaft war das Land noch nie vertreten. Leicht werde der Sprung nach Russland aber nicht, betont der 49-jährige Hallgrimsson. In der Gruppe mit Kroatien, der Ukraine, der Türkei, Finnland und dem Kosovo schafft nur der Erste die sichere Qualifikation.



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