Deutschland setzt vor Achtelfinale auf Ruhepause

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Deutschlands Elf startet die konkrete Vorbereitung auf das Achtelfinale gegen die Slowakei erst zwei Tage vor dem Spiel, das in Lille (So., 18:00 Uhr) stattfinden wird.

Der Donnerstag stellt einen Ruhetag dar, an dem die Spieler auch Zeit mit ihren Frauen verbringen können.

"Wir wollen möglichst lange in Frankreich bleiben. Nun entscheiden kleinste Fehler darüber, ob wir in die nächste Runde einziehen", stellt DFB-Coach Joachim Löw vor den Hürden, die auf dem Weg ins Finale warten könnten.



Die LAOLA1-Dreierkette übt Kritik am neuen EURO-Format:


Kein Stolperstein sollten im Normalfall die Slowaken sein, die in der Gruppe B hinter Wales und England den dritten Platz belegt hatten. Eine kleine Warnung sollte aber die 1:3-Heimniederlage beim Test in der EM-Vorbereitung darstellen, auch wenn Ende Mai in Augsburg etliche Leistungsträger wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Toni Kroos, Thomas Müller oder Mesut Özil gefehlt oder pausiert hatten.

"Wir wissen schon, was auf uns zukommt", betonte Löw, der mit seinem Trainerstab und der Scouting-Abteilung bereits an einem Matchplan arbeitete.

"Wenn wir auf die absoluten Topteams treffen, werden wir noch eine Schippe drauflegen können", versicherte Verteidiger Hummels mit Blick auf die schwierige Viertelfinal-Konstellation mit Titelverteidiger Spanien oder Angstgegner Italien, der zuletzt vor vier Jahren die deutschen EM-Titelträume im Halbfinale zerstört hatte.

Doch zunächst gilt die volle Konzentration dem Achtelfinale gegen den EM-Debütanten. "Die Slowakei spielt einen technisch sehr ansehnlichen Fußball aus einer kompakten Defensive. Für uns ist es eine schwere Aufgabe, die wir lösen können und werden", versprach Löws Assistent Thomas Schneider am Donnerstag.

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