"Du spürst, dass die Spieler da sein werden"

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ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner sieht die Voraussetzungen für eine erfolgreiche EURO des ÖFB-Teams erfüllt.

"Ich bin sehr zuversichtlich, weil ich weiß, dass die Mannschaft Qualität und Erfahrung hat und am Punkt ihre Leistung bringen kann. Du spürst einfach an der Stimmung, dass die Spieler gegen Ungarn da sein werden", prophezeit der Oberösterreicher.

Auf diesem Spiel in Bordeaux liege der Fokus: "Wenn wir das schaffen, bin ich überzeugt, dass wir eine gute Europameisterschaft spielen."

Die Formel für ein erfolgreiches Turnier fasst der 53-Jährige in drei Punkten zusammen:

  • KEINE VERLETZTEN SPIELER: "Wir haben eine Situation, die zurzeit wirklich gut ausschaut. Die Spieler sind gesund zu uns gekommen. Der Teamchef kann auf seinen Kader mit den besten Spielern zurückgreifen. Das ist eine ganz wichtige Voraussetzung für einen möglichen Erfolg."
  • OPTIMALE VORBEREITUNG: "Wir haben diese Vorbereitung in drei Teile strukturiert. Der erste hier in der Schweiz, danach einen Block mit den zwei wichtigen Länderspielen gegen Malta und die Niederlande. Dann der dritte Teil mit einer Woche Vorbereitung in Mallemort auf das erste wichtige Spiel gegen Ungarn. Meine Aufgabe ist es, zu schauen, dass wir optimale Bedingungen haben, damit der Staff das Team perfekt auf das Spiel vorbereiten kann."

"Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich ein bisschen ein Kribbeln im Magen habe. Mir wäre es lieber, wenn der Platz schon fertig wäre."

Willi Ruttensteiner

Diesbezüglich erscheint zumindest in Mallemort noch nicht alles im Lot zu sein. Der Rasen auf dem Trainingsplatz im Basecamp präsentiert sich noch nicht in idealem Zustand. Die Verantwortung in diesem Bereich liegt bei der UEFA, die nun einen englischen Greenkeeper mit 30-jähriger Berufserfahrung nach Südfrankreich beordert hat. Ruttensteiner reist am Freitag nach Mallemort, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

"Ich gebe offen und ehrlich zu, dass ich ein bisschen ein Kribbeln im Magen habe. Mir wäre es lieber, wenn der Platz schon fertig wäre. Das ist noch nicht ganz der Fall. Schiefgelaufen ist noch nichts. Ich glaube jedoch, dass der Schritt der UEFA, den Greenkeeper dorthin zu bestellen, vielleicht etwas zu spät erfolgt ist. Aber jetzt wird professionell gearbeitet. Das Spielfeld ist schon in einem sehr guten Zustand. Trotzdem ist es für mich wichtig, noch mal vor Ort zu sein und bei der kleinsten Kleinigkeit Kontakt mit der UEFA aufzunehmen, wenn ich sehe, dass irgendetwas noch nicht perfekt ist."

  • DIE ARBEITSWEISE: Bislang habe man das Programm perfekt durchziehen können, in der Betreuung der Spieler würde eine hohe Individualisierung stattfinden. Ermöglicht wird dies durch die engagierte Arbeit des gesamten Staffs. "Ich möchte etwas sagen, was ich noch nie gemacht habe, aber es ist mir ein großes Anliegen: Nämlich die Qualität der Leute, die das Team betreuen, hervorzuheben. Ich bin wirklich stolz darauf", so Ruttensteiner, der etwa im sportmedizinischen beziehungsweise sportwissenschaftlichen Bereich von "Europa- und Weltklasse" spricht. "Wenn man den neuen Bundeskanzler gehört hat, hat der für mich einen sehr guten Satz gesagt: 'Die größte Bremse in der Wirtschaft ist schlechte Laune.' Ich möchte mich in keinster Weise in irgendeiner Form mit dem Bundeskanzler vergleichen, aber ich glaube, dieser Betreuerstab, der wie Pech und Schwefel zusammenhält, bringt etwas mit, was für wahnsinnig viel Motivation und Antrieb sorgt: Nämlich gute Stimmung. Das ist ein extrem wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Europameisterschaft."

Die Thematik der geringen Turniererfahrung versucht Ruttensteiner indessen zu relativieren. "Natürlich könnte man sagen, wir haben viele Spieler, die noch keine Welt- oder Europameisterschaft gespielt haben. Das ist so. Einige waren 2008 dabei, aber natürlich haben Länder, die alle zwei Jahre dabei sind, mehr Erfahrung", gibt der Oberösterreicher zu.

Für Österreich würde in diesem Zusammenhang jedoch die gestiegene Qualität sprechen: "Wir haben wunderbare Spieler, die einfach riesiges Potenzial haben."

Peter Altmann

 

Florian Klein veräppelt "Piefke" Martin Harnik:


Vorfreude auf den Test gegen Schluein Ilanz:




Für das ÖFB-Team läuft der Countdown bis zur EURO.

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