Cristiano Ronaldo: Erst Rekord, dann Wirbel

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Cristiano Ronaldo sorgt nach dem 3:3 zwischen Portugal gegen Ungarn für Empörung bei Journalisten.

Der Real-Star wird nach seinen zwei Toren zum "Man of the Match" gewählt und muss daher bei der Pressekonferenz erscheinen. Er beantwortet jedoch nur eine einzige Frage eines UEFA-Medienvertreters, Reporter dürfen keine Fragen stellen.

Als einzelne Journalisten ihre Fragen einfach hineinrufen, deutet Ronaldo auf den portugiesischen Medienchef und sagt: "Die haben das entschieden, nicht ich."

"Es war ein verrücktes Spiel mit vielen Angriffen und vielen Toren. Ich persönlich bin glücklich. Dreimal haben wir gedacht, dass wir ausgeschieden sind, aber wir haben es geschafft, jedes Mal zurückzukommen", so die einzige Aussage des Kapitäns.

Gut möglich, dass Portugals Betreuer ihren Superstar vor gewissen Fragen schützen wollen. Der 31-Jährige sorgte vor dem Spiel für Aufregung, als er einem Reporter das Mikro aus der Hand gerissen hatte und es in einen See warf.



Sehenswerter Treffer mit der Ferse

Eigentlich hatte der Offensivkünstler nach dem Spiel keinen Grund, sauer zu sein. Durch das Remis erreichte Portugal als Gruppen-Dritter das Achtelfinale und ist deshalb sogar im auf dem Papier leichteren Ast.

VIDEO: Es hagelt harte Kritik am EURO-Modus


In der Runde der letzten 16 geht es für die Iberer nun gegen Kroatien, im Viertelfinale würden Polen oder die Schweiz warten. Zudem erzielte der dreifache Weltfußballer des Jahres zwei Treffer und hatte so großen Anteil am Punktgewinn und somit am Weiterkommen.

Besonders sehenswert sein erster Treffer, als er eine Flanke per Ferse ins Tor verlängert.

Ronaldo schreibt Geschichte

Zudem stellt der bestverdienende Sportler der Welt gegen die Magyaren gleich mehrere Bestmarken auf. Er lief zum 17. Mal bei einer EM auf - öfter als jeder andere Spieler der Geschichte.

Die große Ronaldo-Show gegen Ungarn im Video:


Mit seinem Treffer ist er außerdem der erste Spieler aller Zeiten, der bei vier verschiedenen EM-Endrunden zumindest ein Tor erzielen konnte. 2004 war er zwei Mal erfolgreich, vier Jahre später ein Mal. 2012 trug er sich gleich drei Mal in die Schützenliste ein.

Insgesamt macht das mit seinem Doppelpack gegen Ungarn acht EM-Tore. Und damit steht er unmittelbar vor dem nächsten Rekord: Nur noch ein Tor fehlt ihm auf den Allzeit-Rekordtorschützen bei EM-Endrunden, Michel Platini. Der Franzose brachte es auf neun Tore.

Gut möglich, dass Ronaldo diese Bestmarke noch in Frankreich knackt.

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