Alaba als Innenverteidiger? Koller klärt auf

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Nach der EURO-Auftaktniederlage des ÖFB-Teams gegen Ungarn wurde Kritik an David Alaba laut.

Einige Medien und Fans würden Österreichs Aushängeschild gerne in einer anderen Rolle sehen. Aleksandar Dragovic fällt gegen Portugal aus, somit besteht in der Innenverteidigung Handlungsbedarf. Teamchef Marcel Koller stellt aber klar: "Ich denke nicht, dass Alaba bei uns Innenverteidiger spielen wird."

"In meinem Kopf gibt es diese Option nicht. Wir haben mit Wimmer und Prödl gute Kandidaten dafür."

In der LAOLA1-Dreierkette wird über die Fehler des ÖFB diskutiert:


Alaba als Zehner?

Sehr wohl sei es aber möglich, dass der Bayern-Legionär im weiteren Verlauf der EURO nicht im defensiven Mittelfeld auflaufen wird. Zlatko Junuzovic droht mit einer Knöchelverletzung auszufallen, somit könnte die Zehner-Position frei werden.

"Ja, diese Position hat er schon oft gespielt. Man hat gesehen, dass er vorne gefährlich sein kann. Das ist eine Möglichkeit", deutet Koller an, dass Alaba die Junuzovic-Position übernehmen könnte.

Seine leise Kritik an der Rolle des 23-Jährigen bei den Bayern erklärt er wie folgt: "Es braucht einfach immer wieder eine gewisse Zeit, sich umzustellen. Wenn du als Außenverteidiger oder Innenverteidiger agierst, dann hast du das Spiel immer vor dir. Auch die Laufwege sind viel intensiver."

"Er ist ein hervorragender Spieler, der sich anpassen kann. Aber für uns ist es nicht optimal. Es wäre besser, wenn er die ganze Saison im Mittelfeld spielt."


Die Match-Analyse von Koller und Fuchs:



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