Alaba über Ronaldo: "Für mich ist er der Beste"

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Am 18. Juni trifft Österreich im zweiten EM-Gruppenspiel auf Portugal. Der Respekt vor Cristiano Ronaldo ist - obwohl der Superstar beim CL-Triumph alles andere als im Vollbesitz seiner Kräfte wirkte - riesengroß.

"Er ist ein Spieler, der Spiele alleine entscheiden kann, der auch nicht viele Momente braucht, um ein Spiel zu entscheiden. Deshalb gehört er zu den Besten der Welt - für mich ist er der Beste", gesteht David Alaba.

Teamchef Koller: "Wir wissen, was er kann, was er umsetzen kann."

Portugal aber nicht nur Ronaldo

Der Schweizer will die Portugiesen aber nicht nur auf Ronaldo reduzieren: "Portugal ist nicht nur Ronaldo. Sie haben andere sehr gute Spieler. Es ist wichtig, dass wir nicht nur alle Augen auf ihn richten. Wir müssen uns als ganzes Team auf die Portugiesen, auf ihre Spielweise und auf ihre individuelle Qualität einstellen."

Ronaldo hat in der vergangenen Saison auf der Jagd nach Toren in Liga und Champions League in 48 Pflichtspielen 4.293 von 4.620 möglichen Spielminuten absolviert. Der eigene Ehrgeiz scheint nicht spurlos an ihm vorübergegangen zu sein.

Seine Leistung im CL-Finale verfolgte das ÖFB-Team gemeinsam im Hotel in Laax. "Man hat gesehen, dass es heutzutage gang und gäbe ist, dass man gut verteidigt. Man muss gut verteidigen, wenn man erfolgreich sein will", meinte Koller.

Alaba vom Finale angetan

Auch Alaba war vom Niveau angetan. "Als Zuschauer war es ein sehr, sehr gutes, intensives Spiel von beiden Seiten", sagte der Wiener. "Und dann auch noch mit Elfmeterschießen."

Wehmut, in Mailand nicht selbst dabei gewesen zu sein, verspürte der 23-Jährige laut eigenen Angaben nicht. Die Bayern waren im Halbfinale an Atletico Madrid gescheitert.

"Sicherlich ist es nicht so schön, wenn man zuschauen muss, obwohl man es sich, glaube ich, als Mannschaft wirklich verdient gehabt hätte, da zu stehen", sagte Alaba. "Aber Fußball ist so. Jetzt bin ich voll und ganz mit dem Kopf hier bei der Nationalmannschaft. Ich habe das abgehakt."


David Alaba hat kein Problem mit vielen Einsätzen - im Gegenteil:


Das ist eine klare Ansage des Teamchefs:

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