Ein Tor muss her: "Das können wir!"

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Nach dem mit einer kompakten Defensivleistung erkämpften Punkt gegen Portugal ist gegen Island Österreichs Offensive gefordert.

Für den im "Endspiel" um den Aufstieg ins Achtelfinale notwendigen Sieg muss zumindest ein Tor her.

"Jetzt müssen wir natürlich schauen, wieder in der Offensive Akzente zu setzen. Das können wir, das haben wir drauf! Gegen Portugal haben wir gezeigt, dass wir defensiv stark sind, gegen Island müssen wir zeigen, dass wir offensiv stark sind", fordert Marko Arnautovic.

Schlüsselsatz: Das können wir!

Inklusive Niederlande-Test hat das Nationalteam nun bereits drei Spiele in Folge keinen Treffer erzielt. Dass wesentlich mehr Offensiv-Potenzial in dieser Mannschaft steckt, weiß man jedoch, das hat sie auch schon oft genug bewiesen.

Drei Spiele ohne Tor, davor 23 Spiele mit Tor

Denn in den 23 Länderspielen davor hat die ÖFB-Elf immer zumindest einen Treffer erzielt - und das über einen Zeitraum von knapp drei Jahren seit dem 0:3 in Deutschland, als vor der aktuellen Durststrecke letztmals im Angriff die Null Stand.

Dass mit Marc Janko, David Alaba und Martin Harnik zuletzt die drei verlässlichsten ÖFB-Torschützen ihrer Form hinterherliefen und sich mit Zlatko Junuzovic bereits früh im Ungarn-Spiel eine verlässliche Größe im Spiel nach vorne verletzte, half dem Offensivdrang bei dieser EURO nicht (so steht es um Juno). Hoffnung mach zumindest, dass Alaba trotz persönlichen Tiefs Torgefahr ausstrahlte und Harnik sich im Aufwärtstrend zu befinden scheint.

Hinter der Torgarantie schlechthin steht jedoch weiterhin ein Fragezeichen. Ob Teamchef Marcel Koller mit Janko seinen Einser-Stürmer als fit genug für das Island-Spiel betrachtet, ist zum gegenwertigen Zeitpunkt sein Geheimnis (LAOLA1-Dreierkette: Soll Janko spielen?)

Unabhängig vom Personal glaubt der Schweizer weiterhin, dass seine Schützlinge in der Lage sind, im Spiel nach vorne mehr Qualität als zuletzt zu zeigen: "Sicher ist das Vertrauen da, weil wir es ja können."

"Hoffentlich muss sich Islands Torhüter viele Namen merken"

Koller moniert jedoch gleichzeitig: "Wenn wir Tore schießen wollen, müssen wir nach vorne noch ein bisschen mehr Ruhe und Genauigkeit in der einen oder anderen Situation zeigen. Die Spieler haben gezeigt, dass sie es können und haben nach wie vor mein Vertrauen, dass sie das auch umsetzen können."

Geht der Knopf endlich auf, kann man getrost von einem günstigen Zeitpunkt sprechen. Denn damit, dass sich nach den ersten beiden EURO-Auftritten in Frankreich immer noch Ivica Vastic als einziger österreichischer Torschütze in der EM-Geschichte feiern lassen darf, war nicht unbedingt zu rechnen.

So kann man auch den Hut vor Ronaldo ziehen:


Mit dem Defensiv-Bollwerk aus Island wartet nicht unbedingt der dankbarste Gegner. Die Nordländer bauen sich gerne massiert am eigenen Strafraum auf. Dass der isländische Torhüter Hannes Halldorsson mutmaßlich gesagt hat, keinen ÖFB-Spieler zu kennen, sollte zumindest als Motivationshilfe dienen.

"Hoffentlich wird er sich aufgrund der Torschützen viele Namen merken müssen", betont Marcel Sabitzer, "für uns zählt, dass wir unbedingt ein Tor schießen müssen, damit wir weiterkommen. Das ist uns allen bewusst. Wir werden natürlich alles unternehmen, damit wir erfolgreich sind. Wer das sein wird, ist nicht so entscheidend. Wenn wir als Mannschaft auftreten und uns offensiv viel zutrauen, werden wir erfolgreich sein."

"Wir müssen einfach alle zeigen, was wir drauf haben"

Der Leipzig-Legionär begründet die offensiven Probleme ähnlich wie der Teamchef: "Wir müssen im Offensivdrittel ruhiger und präziser werden, uns auch viel mehr zutrauen. Gegen Island zählen die Tore, deswegen müssen wir offensiv stärker werden."

Klappt es mit dem ersehnten Erfolgserlebnis, kann man sich vorstellen, welche Emotionen freigesetzt würden. "Für jeden Spieler ist es das größte Gefühl, ein Tor zu erzielen. Es gibt nichts Besseres, als wenn der Ball im Netz ist. Von dem her sind wir alle heiß drauf, dass wir das Tor machen", verspricht Sabitzer.

Am Ende bietet wohl die Rückbesinnung auf die eigene Qualität der beste Chance auf einen (Tor-)Erfolg, wie Arnautovic zu Protokoll gibt:

"Das Herz in die Hand nehmen und durchgehen! Wir müssen einfach alle zeigen, was wir drauf haben. Wir wissen, was jeder drauf hat! Der Kampf, den wir gegen Portugal gezeigt haben, war sensationell. Jetzt müssen wir es mit dem Fußballerischen in der Offensive kombinieren. Dann denke ich, wird das am Mittwoch gut aussehen."

Ilsanker mit klaren und deutlichen Worte pro David Alaba:


Wir haben die besten Reaktionen im Netz zur Leistung von ÖFB-Goalie Robert Almer:

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