Italiens Teamchef-Suche gestaltet sich schwierig

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Antonio Conte wird sein Amt als italienischer Teamchef nach der EURO 2016 bekanntlich beenden und zum FC Chelsea wechseln.

Die Suche nach einem Nachfolger bereitet dem italienischen Verband FIGC offenbar Kopfzerbrechen.

Die naheliegendsten Kandidaten haben nämlich schon abgewunken. Claudio Ranieri woll noch lange bei Leicester City bleiben, Fabio Capello hat kein Interesse und Roberto Donadoni will sich den Job kein zweites Mal antun.

Einige Optionen geistern aber noch in den Medien herum.

Kehrt Lippi zurück?

Verbands-Boss Carlo Tavecchio will angeblich Marcello Lippi, der die "Azzurri" 2006 zum Weltmeistertitel geführt hat, zu einer Rückkehr bewegen. Der 67-Jährige ist seit etwas mehr als einem Jahr arbeitslos.

Eine Variante, die leichter zu realisieren ist, ist die Beförderung des aktuellen U21-Teamchefs Luigi di Biagio. Der 44-jährige Ex-Profi arbeitet bereits seit 2011 als Nachwuchs-Teamchef und scheint der Idee, aufzusteigen, gegenüber sehr aufgeschlossen zu sein.

Einige Trainer, die vor Wochen noch als glatte Außenseiter galten, können sich nun auch Hoffnungen machen. Torinos Giampiero Ventura und Genoas Gian Piero Gasperini etwa. Auch Francesco Guidolin von Swansea und der arbeitslose Walter Mazzarri tauchen in der Gerüchteküche auf.

Ein weiteres Hindernis könnte allerdings das Gehalt darstellen. Der Verband hat sich selbst das Limit von 3,5 Millionen Euro Gehalt pro Jahr auferlegt.


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