"Das ist ein großartiger Erfolg"

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Der Jubel der Nordiren nach dem 2:0-Sieg gegen die Ukraine ist grenzenlos.

Für die Briten ist es der erste Triumph bei einer Europameisterschaft und Gareth McAuley, der den Führungstreffer in Minute 49 erzielte, krönt sich zum zweitältesten Torschützen bei einer EM-Endrunde. Nur Ivica Vastic war bei seinem Tor 2008 um zwei Jahre älter als der 36-jährige West-Bromwich-Akteur.

Der nordirische Teamchef Michael O'Neill sagt nach der Partie: "Es ist ein toller Tag - für mich, aber auch für das Land."

"Großartiger Erfolg"

O'Neill fügt an: "Es ist der erste Sieg bei einer EM. Wir haben uns akribisch auf dieses Spiel vorbereitet. Ich war schon gegen Polen mit unserer Leistung zufrieden. Aber die Spieler waren sehr enttäuscht. Ich bin sehr stolz darauf, wie meine Jungs nach dem Polen-Spiel reagiert haben. Das war ein großartiger Erfolg."

Auch der Torschütze zum 1:0 findet nur lobende Worte für seine Teamkollegen: "Wir waren definitiv nicht die Favoriten, aber wir haben unsere Möglichkeiten genutzt. Viele haben uns vor der EM nicht einmal einen Punkt zugetraut. Ich bin stolz auf die Teamleistung. Es war eine Topleistung des gesamten Teams."

"Neue Helden der Nation"

Die heimische Presse ist auch euphorisch. "Sie sind die neuen Helden der Nation", titelt beispielsweise der "Belfast Telegraph".

Auf der anderen Seite herrschte natürlich Enttäuschung. "Wir waren nicht überrascht von ihrem Spiel. Wir haben genau diese Art Fußball von ihnen erwartet. Heute haben wir einfach kapitale Eigenfehler gemacht. Ich denke, wir haben den Gegner überschätzt, aber den nötigen Aufwand unterschätzt, den wir benötigt hätten, um zu gewinnen. Wir haben ihnen erlaubt, ihr Spiel zu spielen. Deshalb haben wir verloren", analysierte der ukrainische Teamchef Mychailo Fomenko.

Berührende Szene

Abseits vom Fußball gab es auch eine berührende Szene im Stadion in Lyon.

In der 24. Spielminute erhoben sich die nordirischen Fans, um dem 24-jährigen Fan Darren Rodgers zu gedenken, der vor wenigen Tagen in Nizza von einem Geländer in den Tod gestürzt war.



Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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