Schweiz mit einem Remis gegen Rumänien

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Die Schweiz kommt gegen Rumänien zu einem 1:1 (0:1) und verabsäumt es, als erstes Team den Aufstieg ins EURO-Achtelfinale in trockene Tücher zu bringen.

Nach einem Lichtsteiner-Trikotvergehen legen die Osteuropäer vor, Stancu verwertet den fälligen Elfmeter (18.). Sapunaru legt fast nach, trifft aber nur die Stange (28.).

Erst nach Seitenwechsel kann Mehmedi den verdienten Ausgleich nach einer Ecke besorgen (57.). Die Schweiz ist dem Siegtreffer danach näher.

Die vier Punkte aus den ersten beiden Spielen liefern den Alpenländlern aber eine gute Ausgangslage, um notfalls auch als Gruppendritter den Aufstieg zu schaffen.

Kalte Dusche für die Schweiz

Die Eidgenossen starten gut in die richtungsweisende Partie. Doch Haris Seferovic, der schon zum Auftakt gegen Albanien (1:0) eine Vielzahl an Chancen vergeben hatte, fehlen zweimal (7., 16.) neuerlich die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.



Die Rumänen, gegenüber der Eröffnungspartie gegen Frankreich (1:2) an vier Position verändert, nützen dagegen gleich ihre erste gefährliche Aktion zur Führung. Stancu hatte schon gegen Frankreich per Elfmeter getroffen und schaffte nun, was nicht einmal Rumäniens größtem Star Gheorghe Hagi gelungen war: zwei Tore bei EM-Endrunden.

Cristian Sapunaru baut beinahe die Führung aus, sein Schuss landet aber nur an der Außenstange (28.). Auf der Gegenseite vergibt Admir Mehmedi per Kopf zunächst seine erste große Ausgleichschance (39.), die zweite verwertet er aber spektakulär.

Einen Schritt vor dem historischen Aufstieg

Die Schweizer übernehmen nun vollends das Kommando und drängen auf den Siegestreffer, sind aber im Abschluss zu wenig konsequent.

Dennoch dürfen die Schweizer hoffen, im vierten Anlauf erstmals den Aufstieg aus der Gruppenphase zu schaffen. 1996, 2004 und 2008 waren sie jeweils als Gruppenletzter ausgeschieden, die EURO 2016 ist damit schon die bisher beste EM-Endrunde der "Nati".

Rumänien benötigt gegen Albanien einen Sieg für die Chance, zum zweiten Mal nach 2000 die K.o-Runde zu erreichen.


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