Powerranking nach der Gruppenphase

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Auf ins Achtelfinale!

Nach dem Powerranking zum Abschluss des zweiten Spieltags ist es aber nun noch ein letztes Mal an der Zeit, vorab eine Bilanz zu ziehen. Wie sehen die Kräfteverhältnisse nach der Gruppenphase aus? Wo stehen die Achtelfinalisten? Die ausgeschiedenen Teams bekommen freilich ein Abschlusszeugnis!

HIER DIE PLÄTZE 24-17:



24. (24.) Ukraine

0 Tore, 0 Punkte - die Ukraine hatte sicherlich das Zeug für mehr bei dieser EURO und zeigte dies auch teilweise im ersten Spiel gegen Deutschland (0:2). Doch mit der Niederlage gegen Nordirland (0:2) war das Aus schon besiegelt. In diesem Spiel war man bei Wind und Wetter den Briten kämpferisch unterlegen, das 0:1 gegen Polen zum Abschluss war frei nach Didi Kühbauer "für die Würste". Teamchef Michail Fomenko trat mit diesem Spiel folgerichtig zurück. 

23. (19.) Russland

Zwei Jahre vor der Heim-Weltmeisterschaft steht das russische Nationalteam - sagen wir mal so - bescheiden da. Es begann zwar mit einem Last-Minute-Remis gegen England, doch das gelang eben in letzter Minute. Gegen die Slowakei folgte ein leistungstechnischer Schritt zurück (1:2), der mit dem 0:3 gegen Wales - als es für die Russen noch um etwas ging - eindrucksvoll bestätigt wurde. Teamchef Leonid Sluzki sprach von Rückzug, der ist aber noch nicht gegessen. Das Team präsentierte sich jedenfalls eher als "Sbor-naja" und sorgt aktuell sicherlich nicht für allzu große Vorfreude auf die Heim-WM bei den Landsleuten.

22. (18.) Österreich

Was für die Ukraine gilt, gilt auch für Österreich: Da war einfach viel mehr drin! Doch das Unheil nahm mit dem 0:2 gegen Ungarn seinen Lauf. Gegen Portugal konnte mit Ach und Krach ein 0:0 erkämpft werden, mit dem 1:2 gegen Island vergab man die Chance auf den Aufstieg. Eine gute Hälfte hätte gereicht, um aufzusteigen, aber auch in der war man dann einfach nicht kaltschnäuzig genug. Die sich durch das Turnier ziehende Nervosität und Hektik, die auch Entscheidungen des Betreuerstabs mit sich brachten, zeigten, dass Österreich als gesamtes Team noch nicht reif für so eine Endrunde war.

21. (21.) Schweden

Schweden steht Österreich um kaum etwas nach, kann sich aber zumindest darauf rausreden, in einer unangenehmeren Gruppe gespielt zu haben. Ungewöhnlich leise nahm Zlatan Ibrahimovic Abschied von der Länderspiel-Bühne. Schade, aber die Gelb-Blauen aus dem hohen Norden blieben in ihren Spielen weitestgehend blass. In den ersten beiden Spielen hatte man nicht einmal (!) auf das Tor geschossen - Negativ-Rekord! Zumindest gelang in der ersten Partie ein Tor gegen Irland (1:1) - auch wenn sich die Iren den Ball selbst ins Tor hauten. Die Quali-Gruppe G hat sich bei dieser Endrunde wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert.


Unsere Top-Elf der Gruppenphase:


20. (13.) Tschechien

Die Tschechen waren auch so ein "Na-ja"-Team dieser EURO. Man hätte ihnen mehr zugetraut, sie haben gegen Spanien und Kroatien auch teilweise ihre Qualität unter Beweis gestellt, flogen dann aber sang- und klanglos raus. Altmeister Tomas Rosicky fiel verletzt aus und gegen die Türkei gab es das böse Erwachen (0:2). In Summe war unser Nachbar ebenso wenig in EM-Form wie Österreich.  

19. (14.) Rumänien

Zwei passable Auftritte gegen Frankreich (1:2) und die Schweiz (1:1), doch am Ende fehlte die Offensivpower gegen Albanien, das sich beherzt ein 1:0 erkämpfte. Ein kompaktes Team hat es eben ohne Offensive auch nicht wirklich einfach. Rumänien ist das beste Beispiel dafür - denn beide Tore fielen noch dazu aus Elfmetern. 

18. (23.) Albanien

Es war einer dieser herzergreifenden Momente in dieser Gruppenphase, als Albanien sein erstes EM-Tor überhaupt schoss - und am Ende damit auch gewann. Das haben sich die Neulinge nach den braven Darbietungen gegen die Schweiz (0:1) und Frankreich (0:2) redlich verdient. Albanien reist als unglücklicher Dritter ab, kann aber dennoch stolz sein. Als kompaktes Team aufgetreten, Chancen vorgefunden - und einen Sieg eingefahren. Das war sehr okay.

17. (20.) Türkei

Am letzten Spieltag durften die Türken nach dem 0:1 gegen Kroatien und dem klaren 0:3 gegen Spanien doch noch jubeln. Das 2:0 gegen Tschechien zeigte, dass doch mehr in dieser Mannschaft steckt, als wohl viele nach den ersten beiden Partien annahmen. Emre Mor zeigte sein Super-Talent und Teamchef Fatih Terim, dass er die Mannschaft noch erreicht - nach dem 1:0 Irlands gegen Italien hat es allerdings nicht für das Achtelfinale gereicht. Das lag eben auch an den ersten beiden Partien.


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