Lustenau schockt LASK

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Der LASK muss nach der 32. Runde die Tabellenführung der Ersten Liga wieder an St. Pölten abgeben. Die Linzer unterliegen Austria Lustenau daheim verdient mit 0:2.

Trainer-Sohn Seifedin Chabbi vollendet nach Durmus-Steilpass in der 56. Minute eiskalt zu seinem 10. Saisontor. Krainz (90+4) setzt den Schlusspunkt.

Beide Teams haben diskussionswürdige Elfer-Szenen: Die Pfeife bleibt jedoch bei Dovedan (gestrecktes Bein von Stückler, 60.) bzw. Chabbi (23.) sowie bei Ramsebners Faustschlag stumm.

LASK Linz
SC Austria Lustenau
0:2 (0:0)

LASK-Serien enden

Für die Linzer gingen gleich mehrere Erfolgsserien zu Ende. Für sie war es die erste Niederlage nach elf Partien mit neun Siegen und zwei Remis. Verwehrt blieb dem Ligazweiten zudem der zehnte Heimsieg in Folge.

Die Linzer blieben vor allem vor der Pause vieles schuldig, waren wenig gefährlich und auch in der Defensive anfällig. Die aggressiven Vorarlberger zeigten sich von ihrer besten Seite und hätten auch in Führung gehen müssen. Eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca verhinderte dies aber vorerst. Der durchbrechende Lustenau-Stürmer Chabbi kam nach einem Zusammenprall mit LASK-Tormann Pavao Pervan im Strafraum zu Fall, die Pfeife des Referees blieb erstaunlicherweise aber stumm (24.).

Aus sportlicher Sicht mussten sich die auch spielerisch starken Gäste nur über die mangelnde Effizienz ärgern. Nach einem Konter gab es eine 3:1-Überzahl, der Abschluss von Ilkay Durmus landete an der Stange (45.+1).


Chabbi erzielt Führung

Nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer im Linzer Stadion zu Beginn ein ähnliches Bild. Lustenau hatte mehr von der Partie und durfte diesmal auch jubeln.

Chabbi wurde mit einem Lochpass ideal eingesetzt und schloss mustergültig zum 1:0 (56.) ab. Für den von zahlreichen Bundesligisten gejagten Trainersohn war es bereits das zehnte Saisontor. Das hatte einen kleinen Schönheitsfehler. In der Entstehung hatte Ciochirca ein Foul von Durmus an Nikola Dovedan nicht geahndet.

Erneut kein Elfmeter

Drei Minuten später folgte die nächste strittige Aktion. Christoph Stückler agierte mit gestrecktem hohen Bein im Strafraum und foulte den Linzer Dovedan, doch wieder blieb ein Elferpfiff aus.

Die Linzer waren von dem Zeitpunkt an jedenfalls hellwach und drückten auf den Ausgleich. Christopher Knett parierte aber einen Huspek-Schuss (61.) und reagierte bei einem gut angetragenen Erdogan-Freistoß glänzend (87.).

In der letzten Aktion machten die Gäste noch alles klar: Chabbi scheiterte noch an Pervan, dafür donnerte Krainz den Ball aus mehr als 20 Metern ins Netz (94.). Lustenau holte erstmals seit 21. Oktober 2011 (3:0) wieder drei Punkte beim LASK.

Stimmen zum Spiel

Oliver Glasner (LASK-Trainer): Es war keine gute Leistung von uns, wir waren nicht zwingend und haben us zu wenige Torchancen herausgespielt. Für uns ist die Ausgangslage klar, wir haben noch vier Spiele, und wenn wir alle gewinnen, steigen wir auf. Das Spiel müssen wir schnell abhaken und uns auf die Salzburg-Partie vorbereiten.

Lassaad Chadli (Lustenau-Trainer): Wir wussten, dass wir geduldig spielen müssen, und das haben wir geschafft. Meine Mannschaft hat heute gut gespielt, ich bin zufrieden.


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