Wacker gibt sich noch nicht auf

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Trotz 0:1 am 30. Spieltag und sieben Punkten Rückstand auf Leader LASK gibt sich Wacker im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg noch nicht geschlagen. 

"Wir haben uns vor der FAC-Partie ausgemacht, bis nach dem St.-Pölten-Spiel nicht auf die Tabelle zu schauen. Wenn der Herrgott runterschaut und in Klagenfurt (LASK gastiert am Freitag dort, Anm.) ein großes Wunder passiert sowie wir gegen St. Pölten gewinnen, dann sind wir noch dabei", sagt Trainer Klaus Schmidt.



Zusatz: "Wenn nicht, dann müssen wir auf die Tabelle schauen und sagen, es wird sehr schwer."

Lob für den Gegner

Das wird es auch jetzt schon, denn der LASK hat aktuell eine meisterliche Form und verlor nur ein Spiel im Frühjahr - das zum Auftakt gegen Wiener Neustadt.

In den folgenden zehn Partien gab es acht Siege und zwei Remis. Diese Serie, die mit dem neunten Heimsieg in Folge (Klubrekord!) anhielt, startete übrigens mit einem Last-Minute-Treffer in Innsbruck zum 1:1.

Dieses Mal reichte ein Treffer zum Sieg, Nikola Dovedan traf per Elfmeter zum verdienten Erfolg.

"In den ersten Minuten hatten wir einen Opener, da sind wir rechts gut runtergekommen und hatten eine Mini-Torchance. Bis dahin war ich recht zuversichtlich, aber dann hat der LASK das Spiel immer mehr kontrolliert und uns zunehmend unter Druck gesetzt. Der Rückstand war verdient", analysierte Schmidt die erste Hälfte nach der Partie.



"Nach der Pause haben wir alle Offensivkräfte reingeworfen, aber der LASK hat das auch sehr clever gemacht und konnte immer wieder Nadelstiche setzen. Aus unserer Sicht war es einfach zu wenig", so der Trainer weiter.

Auch sein Landsmann Jürgen Säumel lobte den Gastgeber: "Der LASK hat auf unser Spiel immer eine Antwort gehabt, war sehr gut eingestellt und auch zweikampfstärker.“

Die große Chance

Wacker gab den Aufstieg nie als großes Ziel für diese Saison aus, zumal man vergangenes Jahr fast durchgerasselt war, doch die Enttäuschung war bei Spieler, Trainer und einem schweigenden General Manager Ali Hörtnagl sichtbar.

Säumel: "Diese Niederlage tut unheimlich weh. Wir sind vor einem Jahr gerade nicht abgestiegen, sind nun auf einem guten Weg, aber heute überwiegt sicher die Enttäuschung. Sieben Punkte Rückstand sechs Runden vor Schluss – das ist schon was."

Wer weiß, ob die Chance zum selben Zeitpunkt nächstes Jahr wieder so groß sein wird, wie auch Schmidt ansprach.

"Wir waren nach 20 Partien Erster und wir haben nächstes Jahr nicht die Garantie, nach 20 Partien wieder Erster zu sein. So tut es natürlich weh. Wacker hat als Verein in diesem Bundesland mit der Tradition das Anrecht, einen Bundesligisten zu stellen. Das wird über kurz oder lang auch passieren.“

Zusatz: "Ich hoffe, dass wir noch in dieser Saison ein Wörtchen mitreden können."

Die Hoffnung stirbt auch im heiligen Land zuletzt.

 

Bernhard Kastler

LAOLA Meins

FC Wacker Innsbruck

Verpasse nie wieder eine News ZU FC Wacker Innsbruck!

Einfach über LAOLA Meins diesem Thema folgen, und individuell und persönlich alle Infos erhalten!


Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare