Segovia-Fail kostet SKN die Tabellenführung

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St. Pölten muss am 29. Erste-Liga-Spieltag durch ein 1:2 gegen Liefering die Tabellenspitze an den LASK abgeben.

Zum Protagonisten avanciert Segovia. Kurz nach der Lieferinger Führung durch M. Berisha (53.) spielt St. Pölten die Gäste praktisch bis auf die Grundlinie aus, ehe der Stürmer das Leder am leeren Tor vorbeischiebt.

Nach Foul an Segovia gibt es Strafstoß, bei dem der Spanier zuerst mit Dober um den Ball streitet, um dann sicher auszugleichen (68.). Dwamena (90.+3) trifft spät zum Sieg.

Der Lieferinger Sieg ist nicht unverdient: In der ersten Halbzeit wird ein regulärer Treffer von Okugawa wegen eines vermeintlichen Foulspiels nicht gegeben.

In der 4. Minute der Nachspielzeit fliegt St. Pöltens Prettenthaler nach einem brutalen Einsteigen mit Glatt-Rot vom Platz.

Die Niederösterreicher liegen aufgrund des schlechteren Torverhältnisses nur mehr auf Rang zwei. Die Linzer hatten zuvor gegen Wiener Neustadt 2:1 gewonnen. Wacker Innsbruck (3:0 gegen FAC) fehlen vier Punkte auf Rang eins.

SKN St. Pölten
FC Liefering
1:2 (0:0)

Für St. Pölten setzte es damit nach dem Out im ÖFB-Cup-Halbfinale am Dienstag gegen Admira Wacker Mödling den nächsten Rückschlag. Nach drei Ligasiegen in Folge sowie sechs Heimerfolgen en suite setzte es für die Truppe von Coach Karl Daxbacher wieder einmal eine Meisterschaftsniederlage.

In einer ereignisarmen ersten Hälfte blieben die Gastgeber vieles schuldig. Die bis zum Strafraum immer wieder gut kombinierenden Lieferinger hätten eigentlich in Führung gehen müssen, eine Fehlentscheidung von FIFA-Schiedsichter Oliver Drachta verhinderte aber das 0:1. Massaya Okugawa rutschte in ein Joao-Pedro-Zuspiel und lupfte den Ball über Christoph Riegler ins Netz. Da der Lieferinger kurz nach dem Abschluss in den Goalie hineinrutschte, wurde der Treffer aberkannt.

Gleich nach der Pause übernahmen die "Jungbullen" das Kommando und gingen verdient in Führung. Dimitri Oberlin spielte quer auf Berisha, der keine Mühe hatte zu vollenden (53.). Kurz zuvor hatte Michael Huber bei einem Abschluss des diese Saison auch schon oft bei den Salzburg-Profis im Einsatz gewesenen Oberlin auf der Linie gerettet (50.).

Der Gegentreffer war aber wie ein Weckruf für die Niederösterreicher, die plötzlich brandgefährlich waren. Segovia traf aus zentraler Position aus sieben Metern stümperhaft das leere Tor nicht (57.) und fand bei einem Kopfball in Liefering-Tormann Carlos seinen Meister (59.). Chance Nummer drei ließ sich der St.Pölten-Topstürmer nicht mehr entgehen, er verwertete einen selbst herausgeholten, aber umstrittenen Foulelfmeter, zum 1:1 (68.).

Danach sahen die 2.240 Zuschauer eine offene Partie, in der alles möglich war. David Stec ließ eine Konterchance ungenützt (79.), Liefering blieb damit im Spiel und belohnte sich auch noch. Aus leicht abseitsverdächtiger Position vollendete Luan nach einer einstudierten Freistoßvariante.

Danach sah St. Pöltens Mark Prettenthaler nach rüder Attacke von hinten an Berisha noch zurecht Rot, der Torschütze wurde verletzt vom Platz getragen. Ein bitteres Ende eines gelungenen Auftritts des 17-Jährigen.

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