"Ich werde nicht Sportdirektor"

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Von einem "Aufstiegsknaller" ist am Freitag zu lesen. Martin Scherb soll laut "Krone" als Sportdirektor zum Erste-Liga-Aufsteiger SV Horn wechseln.

Gegenüber LAOLA1 bestätigt der ehemalige Trainer des SKN St. Pölten den Kontakt zu den Waldviertlern, stellt aber eines klar: "Sportdirektor werde ich nicht. Das kann ich sagen."

Ein Engagement in anderer Form schließt Scherb allerdings nicht aus. Mit Thomas Kronsteiner, dem Aufsichtsrats-Vorsitzenden der Horner tausche er sich schon länger aus. 

Kontakt besteht schon länger

"Wir kennen uns seit 25 Jahren. Auch während meiner Tätigkeit beim SKN haben wir Kontakt gehalten, er wollte mich auch einmal als Trainer holen. Wir sind laufend in Kontakt", erklärt der 46-Jährige.

Mehr jedenfalls nicht: "Horn hat derzeit einen Sportdirektor (Taku Omoto, Anm.) und im Moment habe ich keine Ambitionen, diesen Job zu übernehmen."

In beratender Funktion sei eine Zusammenarbeit aber vorstellbar.

Projektbezogene Zusammenarbeit denkbar

"Es ist ja nicht der erste Verein, mit dem ich spreche", so Scherb, der Klubs oder Spielern bereits beratend zur Verfügung stand. "In diese Richtung kann das auch gehen. Wenn, dann wäre das nur projektbezogen."

Der Plan der Horner ist ambitioniert. Binnen fünf Jahren sollen nicht nur Bundesliga- sondern auch Europacup-Träume erfüllt werden. Laut Scherb ist das Vorhaben der Waldviertler absolut ernstzunehmen.

"Mein Eindruck ist, dass das eine sehr seriöse Geschichte ist. Sie bauen da etwas Nachhaltiges auf."

Überzeugungsarbeit notwendig

Der Plan des Klubs sei es, nicht nur japanische, sondern auch österreichische Talente zu entwickeln und durch Transfers mit ihnen Geld zu verdienen. So, wie es auch ein Großteil der Bundesliga-Klubs versucht.

Damit dieser Weg auch in der Öffentlichkeit ankommt, "ist es unsere Aufgabe, dass wir unsere Vorhaben weiter nach außen tragen, uns vermarkten und Überzeugungsarbeit leisten", meinte Marc-Kevin Prisching, Geschäftsführer des Klubs, Anfang Mai gegenüber LAOLA1.

Möglicherweise mit der Hilfe von Martin Scherb.

 

Andreas Terler


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