Blau Weiß Linz will Hooligans ausfindig machen

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Der FC Blau Weiß Linz kündigt nach den Vorfällen im Derby gegen den LASK Konsequenzen an.

"Leider müssen wir feststellen, dass bei brisanten Spielen immer wieder einheimische sowie ausländische Hooligans vor Ort sind, die solche Spitzenspiele als Bühne für Gewalttaten nutzen", heißt es in der Aussendung.

Die Exekutive berichtete von vermummten Hooligans, die friedliche LASK-Fans angriffen. Zudem seien Beamte (u.a. mit einem aus der Verankerung gerissenen Sessel) angegriffen worden.

Polizist schwer verletzt

Wie nun bekannt wird, ist ein Polizist, der mit einer Sitzbank attackiert worden ist, schwr verletzt worden. Laut "OÖN" traf die Bank den 29-Jährigen am Kopf. Er erlitt dabei Verletzungen an der Wirbelsäule und ist für mehrere Monate dienstunfähig.

"Wir können froh sein, dass der Kollege nicht tot oder querschnittgelähmt ist", sagt Polizeisprecher David Furtner. Die Ermittlungen der Exekutive laufen derzeit.

"Es wurden unschuldige Menschen verletzt, die mit diesen Ausschreitungen in keinerlei Verbindung stehen. Das bedauern wir sehr", ist auf der Website von Blau Weiß Linz weiter zu lesen.

Stadion- und Hausverbote angekündigt

Der Klub habe vor, gegen die gewaltbereiten Personen vorzugehen:

"Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von den gewaltbereiten Personen, die für die Ausschreitungen verantwortlich sind und werden nach Auswertung aller Bilder und Videos versuchen, diese ausfindig zu machen und mit Stadion- bzw. Hausverboten zu belegen. In diesem Zusammenhang hoffen wir natürlich auch auf strikte Strafverfolgung seitens der Behörden."

 

VIDEO: Handspiel oder nicht?

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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