Streit zwischen Lustenau und Linz um Hankic

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Austria Lustenau möchte Goalie Hidajet Hankic von Blau-Weiß Linz ins Ländle locken, doch dieser Transfer könnte zum Rechtsstreit werden.

Laut "OÖN" behaupten die Vorarlberger, dass die automatische Vertragsverlängerung des Keepers in Linz rechtlich nicht korrekt sei, weil er in der kommenden Saison nicht mehr Geld als bisher verdient.

Die Linzer wiederum berufen sich darauf, dass der Vertrag per Klausel und nicht per Option verlängert wurde.

"Wenn Lustenau unseren Torhüter will, dann müssen sie die dafür vertraglich vorgesehene Ablöse bezahlen", erklärt BW-Sportchef David Wimleitner.

Vertrag von Bundesliga geprüft

Klub-Manager Roland Arminger habe den Vertrag bei der Bundesliga prüfen lassen und meint: "Uns wurde bestätigt, dass der Vertrag rechtlich einwandfrei ist, deswegen sehen wir der gesamten Sache sehr gelassen entgegen."

Dass der Vertrag nicht via Option, sondern via Klausel verlängert wurde, sei laut Arminger "ein ganz großer Unterschied".

Per Klausel kann ein Vertrag beispielsweise verlängert werden, wenn eine gewisse Anzahl an Einsätzen, die zuvor vertraglich vereinbart wurde, erreicht wird oder der Klub ein sportliches Ziel wie den Klassenerhalt geschafft hat.

Bei einer Option zur Vertragsverlängerung ist es ratsam, dass sich das Gehalt des Spielers um mindestens 20 Prozent erhöht - eine leidsame Erfahrung diesbezüglich machte etwa der SV Mattersburg im Fall von Karim Onisiwo, der nach Rechtsstreit ablösefrei zu Mainz wechseln durfte, da seine Option zur Vertragsverlängerung keine Gehaltserhöhung vorsah.


Textquelle: © LAOLA1.at

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