Linzer Klubs erwägen nach Strafen Protest

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Nach den Strafen des Senat 1 gegen den LASK (8.000 Euro) und Blau Weiß Linz (7.000 Euro) für die Ausschreitungen im Linzer Derby gehen die Wogen hoch.

LASK-Geschäftsführer Alexander Friedl kündigt in der "Krone" Protest an, "weil ich's fast lustig finde, dass die Behörden unseren Sicherheitsdienst ausdrücklich gelobt haben, der Liga-Beobachter aber behauptet, dieser hätte versagt."

Sein Gegenüber Hermann Schellmann meint: "Es war vom LASK saublöd, die beiden Fansektoren in eine Ecke zu verlegen."

"Das gab's zuletzt bei den Nazis!"

Friedl kann die Feststellungen der Liga nicht nachvollziehen: "Ebenfalls wirft der (Liga-Beobachter, Anm.) uns vor, dass wir in der Pufferzone zwischen den Fanblöcken keine Ordner gehabt haben - es waren aber drei. Und nur deshalb nicht mehr, weil die Polizei als Deeskalationsmaßnahme dort eigentlich gar keinen haben wollte!"

Dass auch der Gästeverein sanktioniert wird, kann Schellmann nicht einsehen. Auch Blau Weiß wird wohl Prostest einlegen: "Depperte gibt's überall - Sippenhaftung gab's jedoch zuletzt bei den Nazis! Denn was können wir dafür, wenn von irgendwo irgendwelche Idioten anreisen, um einen Wirbel zu schlagen."

 

VIDEO: Hand-Aufreger beim Linzer Derby - Die Highlights

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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