Glasner: "Gehälter wurden nicht gekürzt"

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Während der Vorbereitung sorgten beim LASK Berichte für Aufregung, wonach Gehälter von Leistungsträgern gekürzt worden seien.

LASK-Trainer Oliver Glasner gegenüber der APA: "Es sind keine Gehälter gekürzt worden. Ein paar Spieler haben frei entscheiden können, ob sie leistungsorientiertere Verträge annehmen, bei denen am Ende mehr herausschaut, wenn wir erfolgreich sind."

Zusatz: "Die Erste Liga ist ein finanzieller Kraftakt, für diese Saison mussten wir die Personalkosten kürzen."

Glasner verteidigt Standort Pasching

Ebenfalls für Aufregung sorgte das Vorhaben des Vereins, möglicherweise alle Spiele der Herbstsaison im Paschinger Waldstadion spielen zu wollen. Glasner sieht das nüchtern.

"Sportlich war Pasching ein super Boden. Wir haben jedes Pflichtspiel dort gewonnen und trainieren dort", erklärte der Trainer.

Auch in Sachen Stimmung wäre Pasching, für das der LASK erst kürzlich das nicht mehr benötigte VIP-Zelt von Grödig gekauft hat, in der Ersten Liga kein Nachteil.

"Wenn 3.000 Zuschauer in Pasching sind, springt der Funke schon über. Wenn das Stadion mit 5.500 Zuschauern wie gegen St. Pölten ausverkauft ist, ist die Stimmung top. Auf der Gugl ist erst gute Stimmung, wenn knapp 10.000 Zuschauer sind wie gegen Austria Salzburg im Herbst", erläuterte Glasner.

Pasching ist - wie LAOLA1 bereits im Frühjahr berichtete - seit dieser Saison endgültig das Zuhause des LASK, was auch mit den Kosten zusammenhängt: Denn für ein auf der Gugl abgehaltenes Spiel belaufen sich diese für den Verein auf mehr als 30.000 Euro pro Partie. In Pasching soll die Spiel-Durchführung maximal 10.000 Euro kosten.

"Ganz schwierige Saison"

In der vergangenen Saison verpasste der LASK als großer Favorit hinter St. Pölten den Aufstieg. Auch in dieser Saison sehen die meisten Klubs und Experten den LASK als Favoriten. Glasner lässt das relativ kalt.

"Favorit hin oder her, ich weiß nicht, wer das definiert. Ich glaube jedenfalls, dass wir um den Titel mitsprechen werden", sagte Glasner. Nichtsdestotrotz erwartet der LASK-Trainer eine "ganz schwierige Saison". Die Tatsache, dass aufgrund der Bundesliga-Reform in der Saison 2017/18 voraussichtlich mehr als ein Klub aufsteigen kann, nehme "überhaupt keinen Druck heraus", betonte Glasner.

Er sieht Wacker Innsbruck, Austria Lustenau und den finanzkräftigen Aufsteiger SV Horn als die größten Konkurrenten.

"Grundprinzipien ändern wir nicht"

Zum Saisonauftakt am Freitagabend trifft der LASK auswärts in Lustenau gleich auf einen möglichen Titelkonkurrenten. Der Saisonstart der Linzer hat es überhaupt in sich. In der zweiten Runde steigt das erste Linzer Derby gegen Aufsteiger Blau-Weiß. Dann folgt das Auswärtsspiel beim FC Liefering, bevor Wacker Innsbruck zum nächsten Duell der Titelanwärter beim LASK gastiert.

In der Sommerpause setzten die Linzer weitgehend auf Kontinuität. Von den Leistungsträgern verließen nur Christopher Drazan (St. Pölten) und Nikola Dovedan (Altach) den LASK in Richtung Bundesliga. Bis auf den 26-jährigen Rajko Rep (Austria Klagenfurt) holten die Linzer ausschließlich junge Spieler. In den 21-jährigen brasilianischen Außenverteidiger Paulo Otavio setzt Glasner besonders große Hoffnungen.

"Wir wissen, dass wir eine gute Mannschaft haben, die jetzt seit über einem Jahr beisammen ist", sagte Glasner. Aus diesem Grund werde auch taktisch für die kommende Saison wenig geändert. "Die Grundprinzipien ändern wir nicht. Wir werden wieder einmal weiter vorne und einmal weiter hinten pressen", erklärte der 41-Jährige.

Der Schlüssel zum Erfolg werde sein, über die gesamte Saison Konstanz zu zeigen, so Glasner. "Wir hatten vergangene Saison 72 Punkte, das war eine ordentliche Zahl. In der einen oder anderen Phase hat aber die Konstanz gefehlt", erklärte der Trainer.


Auch die Bundesliga startet am Wochenende:


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