Svetits spricht von "willkürlicher Entscheidung"

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Austria Klagenfurt prüft in Sachen Lizenz-Verweigerung weitere Schritte.

Das teilt Präsident Peter Svetits am Dienstag mit. Einspruch gegen das Urteil könne man zwar keinen mehr erheben, allerdings könne es sein, dass eine Grundrechtsverletzung im Verfahren festgestellt wird.

"Im Verfahren wurden unrichtige Dinge behauptet. Am Ende des Tages wird da durchsickern, was da gelaufen ist", gibt sich Svetits kämpferisch.

Der Verein rüstet sich indes für die Regionalliga Mitte.

"Viele gute Gründe"

Svetits, der im Laufe der Pressekonferenz am Dienstag immer wieder von einer "willkürlichen Entscheidung" spricht, sagt, die Anwälte des Vereins würden gerade prüfen, ob es im Verfahren rund um die Verweigerung der Lizenz für die Austria eine Grundrechtsverletzung gegeben habe.

"Wenn wir das beweisen können - und es gibt viele Gründe und gute Gründe dafür - werden wir das angehen."

Kein "nennenswertes objektivierbares Vermögen" des Sponsors

Der Präsident stößt sich vor allem daran, dass die Bundesliga die Bonität eines Sponsors für die kommende Saison bezweifelt hatte.

Der Sponsor, eine Bauträgerfirma aus Wien, verfüge über "kein nennenswertes objektivierbares Vermögen", habe die Bundesliga festgestellt - dabei habe der Sponsor aber sehr wohl genügend Liegenschaften, so Svetits.

Die Austria Klagenfurt habe aber keine Möglichkeit gehabt, diesen Punkt im Verfahren richtigzustellen.

Entweder Amateurmannschaft, oder...

Was die Zukunft des Vereins angeht, so sind derzeit nur zwei Dinge fix, so Svetits: "Es wird uns weiter geben und wir werden weiterhin im Wörthersee-Stadion spielen."

Dann seien allerdings zwei Wege zu bestreiten: Entweder die Austria spiele in der kommenden Saison mit einer reinen Amateurmannschaft, mit jungen Kärntner Spielern - oder man setze auf junge Kärntner und fülle den Kader mit Profi- oder Halbprofispielern auf.

Wofür man sich entscheidet, davon hänge dann auch das Abschneiden in der kommenden Saison ab: "Mit der Amateurlösung können wir einen Platz im Mittelfeld der Regionalliga absichern, mit der zweiten um den Aufstieg mitspielen", erklärt Svetits.

Die Entscheidung soll in den nächsten Tagen fallen. Ebenso, wie man in rechtlicher Hinsicht vorgehen wird.


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