"Man verlangt Dinge, die nicht rechtens sind"

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Nachdem Austria Klagenfurt auch in zweiter Instanz die Lizenz für die Erste Liga verweigert wird, schießt Präsident Peter Svetits scharf.

"Man verlangt Dinge, die nicht rechtens sind. Zuerst fehlt die Bankgarantie, dann die Bonitätsprüfung, die aber gemacht worden ist", schimpft der 58-Jährige im "Sky"-Interview.

Svetits wirft der Liga bzw. dem Senat 5 vor, willkürlich zu handeln: "Man weiß, wie die Karten gespielt werden. Jetzt kann man auf die Erste Liga zeigen und sagen: Wir haben ein Problem."

"Wir haben keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten"

Zuletzt gab sich Svetits hinsichtlich der Spielgenehmigung positiv. Umso bitterer war die Nachricht am Freitag: "Damit habe ich nicht gerechnet. Es tut mir leid für die ganzen Fans, die hinter dem Verein stehen."

Für den Gang vor das neutrale Schiedsgericht, den der Klub antreten wird, ist er erneut guter Dinge: "Vor jedem zivilen Gericht würden wir recht bekommen."

Von finanziellen Problemem will Svetits nichts wissen: "Wir haben keine wirschaftlichen Schwierigkeiten, zahlen die Gehälter pünktlich. Dazu haben wir mit die beste Infrastruktur in Österreich."

Bis 20. Mai hat Austria Klagenfurt Zeit, um Protest einzulegen. Dem neutralen Schiedsgericht dürfen aber keine zusätzlichen Unterlagen vorgelegt werden.

Eine Entscheidung fällt dann bis spätestens 31. Mai.

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