SV Horn: Probleme mit japanischen Investoren

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Das Engagement japansicher Investoren rund um Milan-Star Keisuke Honda sorgt seit mehr als einem Jahr für großes Aufsehen beim SV Horn.

Momentan läuft das ambitionierte Projekt, das  bis in die Champions League führen soll, aber noch nicht ganz rund. "Es gibt Abstimmungsprobleme mit den japanischen Investoren", gesteht Sönke Niklas bei "Sky".

Der neue General Manager des Klubs soll diese Komplikationen klären: "Es sind kleine Schrauben, an denen wir drehen müssen. Wir können vieles verbessern."

70.000 Zuschauer im Internet

Von "Baustellen" zu sprechen, sei schon zu hoch gegriffen, beruhigt Niklas. Vielmehr sieht er das Engagement der Honda-Familie, die 49 Prozent der Anteile am Verein hält, als "Riesenchance".

"Grundsätzlich sind wir auf geinem guten Weg", so der 41-Jährige, der bereits bis 2014 bei den Waldviertlern angestellt war. Mit Japan hätte man einen "großen Markt" hinzugewonnen. "Über den Livestream schauen 70.000 Leute unsere Spiele", erklärt Niklas. 

VIDEO: Die Highlights des 2:1-Sieges von Horn gegen den FAC
(Artikel wird darunter fortgesetzt)

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"Dürfen auf eigene Leute nicht vergessen"

Trotz der Expansion in Richtung Fernost müsse man jedoch auch die eigene Region im Auge behalten. "Wir dürfen die eigenen Leute nicht vergessen", plädiert Niklas. 

Am japanischen Coach Masanori Hamayoshi will der General Manager trotz des schlechten Saisonstarts keine Kritik aufkommen lassen. "Wir vertrauen der Mannschaft und sind guten Mutes, dass sie den Turnaround schafft."

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