Scheucher: "Wir brauchen bis 1. März 100.000 Euro"

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Die Zukunft von Austria Salzburg hängt am seidenen Faden.

Nach der Vertagung des Verfahrens auf 1. März kann keiner der Beteiligten prognostizieren, wie die Abstimmung über den Sanierungsplan des Klubs ausfallen wird.

Insgesamt schuldet die Austria den insgesamt 97 Gläubigern 1,4 Millionen Euro. 

Wie die "Salzburger Nachrichten" berichten, wollen sich mehrere Baufirmen, darunter Hauptgläubiger RHZ Bau GmbH, nicht mit einer Ausgleichsquote von 20 Prozent zufriedengeben und fordern 40 Prozent.

Nur zwei Prozent gesichertes Kapital

Laut Auskunft des Kreditschutzverbandes 1870 kann der Verein nur zwei Prozent gesichertes Kapital aufbringen.

Eine Information, die ausschlaggebend dafür gewesen sei, dass die Baufirmen dem Sanierungsplan nicht zugestimmt haben.

Gemäß der Forderung muss die Austria binnen zwei Jahren 600.000 Euro berappen.

"Wir müssen uns jetzt wieder zusammensetzen. Wir brauchen bis 1. März 100.000 Euro", sagt Manager Fredy Scheucher.

Dieser Betrag sei nötig, um eine Summenmehrheit zu bekommen.

"Es wird nicht mehr wirtschaftlich gedacht"

Die Angelegenheit wird als schwierig eingeschätzt, zumal das Vertrauen der Hauptgläubiger zum Verein alles andere als gegeben scheint.

"Die Emotionen sind so hoch, dass oft nicht mehr wirtschaftlich gedacht wird. Vielen Gläubigern ist schon egal, ob sie 98 oder 100 Prozent der Forderungen ausbuchen müssen", meint ein Prozessbeobachter zu den "SN".

Auch die Stadt Salzburg, die im Herbst 2014 eine Subvention von 1,057 Millionen Euro für eine neue Tribüne und ein neues Flutlicht beschlossen hat, macht sich ihre Gedanken.

Jugendarbeit soll erhalten werden

Als Fehler will SPÖ-Bürgermeister Heinz Schaden die Investition nicht bezeichnen: "Mein Ziel ist es, dass es in Maxglan eine Nachnutzung gibt. Dass wir beispielsweise die Nachwuchsmannschaften der Austria halten und jedenfalls dort spielen lassen. Die Jugendarbeit muss bestmöglich erhalten bleiben."

Gleichzeitig würden Gespräche über einen neuen Mieter bereits laufen. Derzeit vermietet die ASKÖ das Stadion um 2.500 Euro monatlich an die Austria.

Der Spielbetrieb ist aber vorerst gesichert. Der Auftakt in das Frühjahr der Ersten Liga erfolgt am 26. Februar, also vier Tage vor dem Tag der Abstimmung. 

Gegner ist die finanziell ebenfalls angeschlagene Austria aus Klagenfurt.


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