Die Top-Stories der Ersten Liga: Plätze 10-6

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Die Erste-Liga-Spielzeit ist vorbei!

Was bleibt von der vermeintlich geilsten Ersten-Liga-Saison aller Zeiten?

PLATZ 10: PETER PACULT HATTE EINEN LAUF

Weil er ihn so gut kennt, geht der letzte Platz in unserem Ranking an den Ex-FAC-Trainer Peter Pacult. Der Wiener legte mit den Floridsdorfern zu Saisonbeginn einen beispiellosen Negativlauf hin. Zehn Spiele, zehn Niederlagen, dazu das Cup-Aus gegen Landesligist Lankowitz. Daraufhin sah Pacult selbst ein: Mit seinem Herzensverein wird das nichts mehr. Gut, dass bereits im Oktober der NK Zavrc aus Slowenien anrief. Oder auch nicht. Nach zwei Spielen im Amt war alles wieder vorbei. Entlassen wurde der 56-Jährige per SMS. Wie soll man sagen? Peter Pacult hatte einen Lauf, einen Negativ-Lauf...



PLATZ 9: DIE ÜBER-FALKEN

Und jährlich grüßt das Murmeltier. Die besten Spieler gehen im Sommer, viele Experten schieben die Kapfenberger vor Saisonbeginn in den Abstiegskampf und es wird einfach nichts draus. Der KSV 1919 hat die Liga einmal mehr eines besseren belehrt. Trainer Kurt Russ erwies sich dabei als vielseitig. Im Herbst setzte er mit Imbongo, Arimany und Co. auf ein 4-3-3. Als diese im Winter den Verein verließen stellte er auf ein 4-1-4-1 um. Am Ende sind die Falken hinter den Top-Teams SKN, LASK und Wacker das viertstärkste Auswärtsteam der Liga, beenden die Spielzeit auf einem soliden sechsten Rang und haben mit Frieser, Flecker, Joao Victor und Co. neue begehrte Spieler hervorgebracht. Im Sommer werden sie wahrscheinlich wieder gehen...


PLATZ 8: UND PLÖTZLICH STIMMUNG!

Von der geilsten Erste Liga aller Zeiten war vor der Saison die Rede. Davon war leider nicht immer etwas zu sehen, doch ein paar Spiele bleiben in Erinnerung, speziell aufgrund Bundesliga-reifer Stimmung auf den Rängen. Bereits in der ersten Runde sorgten die Fans von Austria Salzburg beim Gastspiel beim späteren Meister St. Pölten für eine tolle Stimmung. Auch in weiterer Folge waren die Salzburger meist beteiligt, beispielsweise beim Westderby. Das erste musste noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, doch speziell bei den Duellen am Innsbrucker Tivoli sorgten beide Fangruppen für eine würdige Atmosphäre. Auch die Gastspiele der Salzburger Austria beim LASK bleiben in Erinnerung.



PLATZ 7: LOSER LASK

Als Titel-Favorit in die Saison gestartet - und wieder hat es für die Linzer nicht geklappt. Die Oberösterreicher mussten zusehen, wie Karl Daxbacher, den man im Frühjahr 2015 entließ, mit St. Pölten eine Rekord-Saison hinlegte. Der LASK kam mit 72 Punkten, die vor einem Jahr zum Aufstieg gereicht hätten, zu kurz. Immerhin steigerte man sich vom dritten auf den zweiten Platz und kam auf 16 Zähler mehr als 2015. Ein schwacher Trost. Die Mannschaft von Oliver Glasner verbuchte zwar nur acht Niederlagen, doch am Ende waren fünf Siege weniger als bei den Niederösterreichern am Konto. Im Herbst hechelte man Wacker Innsbruck hinterher, im Frühjahr St. Pölten. Trotz eines Kaders mit vielen Bundesliga-erprobten Spielern war man nur an drei Spieltagen Erster. Zu wenig.


PLATZ 6: NO NAMES MISCHEN DIE LIGA AUF

Wer kannte vor dieser Saison schon Spieler wie Cheikhou Dieng, Julian Wießmeier, Alex Riemann, Seifedin Chabbi...? Viele zuvor unbekannten Akteure nützten die Erste Liga, um sich in die Auslage zu spielen. Speziell Austria Lustenau sei gelobt, Trainer Lassaad Chabbi bewies ein gutes Händchen bei den Talenten. Wießmeier wurde vor Sohnemann Chabbi zum besten Spieler der Saison gewählt, dazu wusste der Brasilianer Bruno zu überzeugen. Der Flügelspieler kam quasi von der Straße zu den Vorarlbergern, in 27 Spielen sammelte er starke neun Scorer-Punkte. St. Pöltens Dieng, der aus der zweiten norwegischen Liga kam, war maßgeblich am Aufstieg beteiligt, Wackers Riemann (aus der dritten dt. Liga) wusste vor allem im Herbst zu beeindrucken.


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