RB Salzburg fixiert die Gruppenphase

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Doublesieger FC Red Bull Salzburger steht im Playoff der Champions League!

Den "Bullen" reicht im Rückspiel der dritten Qualifikations-Runde ein glanzloses 2:0 gegen Partizani Tirana, um mit einem Gesamtscore von 3:0 aufzusteigen. Die Treffer erzielen Soriano (76.) und Neuzugang Wanderson (81.).

Durch den Aufstieg fixiert die Garcia-Elf gleichzeitig die Teilnahme an einer Gruppenphase. Sollte das CL-Playoff (Auslosung am Freitag) verloren gehen, würde Salzburg in der EL-Gruppenphase spielen.

Soriano wieder einmal Matchwinner

Matchwinner für die Salzburger war vor den Augen von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz wieder einmal Kapitän Jonatan Soriano, der das 1:0 (76.) erzielte und das 2:0 (81.) von Wanderson per Flanke vorbereitete.

Damit setzte Österreichs Meister nach dem glücklichen Auswärtssieg seine Heimserie in Europacup-Qualifikationsspielen fort und ist mittlerweile seit zwölf Quali-Partien (zehn Siege, zwei Remis) zu Hause ungeschlagen.

Dabei war die erste Hälfte für die 7.853 Zuschauer eine einzige Enttäuschung. Die "Bullen" starteten viel zu verhalten in die Partie, wie 64 Prozent Ballbesitz für die viel ambitionierter agierenden Gäste in der ersten Viertelstunde beweisen.

Den ersten Warnschuss gab Tirana-Spielgestalter Emiljano Vila ab. Erstmals wirklich brenzlig wurde es für Salzburg in der 15. Minute, doch Agustin Torassa vertändelte den Ball und Lorenc Trashi schoss daneben.

Die besten Bilder vom CL-Duell RB Salzburg gegen Partizani Tirana

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In der 36. Minute war dann Schlussmann Alexander Walke gefordert, der einen von Andreas Ulmer abgefälschten Vila-Schuss über die Latte drehen musste. Im Gegenzug vergab Valentino Lazaro die einzig nennenswerte Chance der Hausherren in Hälfte eins (37./am langen Eck vorbei).

Systemumstellung bringt mehr Zugriff

Auf diese schwache Leistung reagierte Salzburg-Trainer Oscar Garcia mit dem Tausch von Munas Dabbur, der als gelernter Mittelstürmer am linken Flügel keine Impulse setzen konnte.

Anstelle des israelischen Teamspielers kam mit dem Brasilianer Wanderson ein anderer Neuzugang. Lazaro wechselte auf links, der frische Mann bearbeitete den rechten Flügel, wobei das Spielsystem von 4-3-3 erstmals in dieser Saison auf 4-2-3-1 umgestellt wurde.

Das machte sich sofort bezahlt. Salzburg verbuchte damit in den ersten fünf Minuten nach Wiederbeginn gleich doppelt so viele Chancen wie vor der Pause.

Soriano und Joker Wanderson schlagen zu

Doch die Schüsse von Lazaro (48.) und Bernardo (50.) fielen noch zu zentral aus, wurden somit zur sicheren Beute für Schlussmann und Kapitän Alban Hoxha. In der 58. Minute verpasste Lazaro einen Stanglpass von Valon Berisha und scheiterte wenig später erneut an Hoxha (60.).

Kapitän Jonatan Soriano knallte den Ball dann ins Außennetz (66.), ehe er zehn Minuten später zuschlug. Nach einem perfekten Stanglpass des eben erst eingewechselten Stefan Lainer traf der Katalane ins kurze Eck.

Die erste Chance aufs 2:0 ließ Berisha (80.) aus. Nur eine Minute später jubelte Wanderson über seinen Premierentreffer für die Salzburger, bei dem Partizani-Außenverteidiger Sodiq Atanda eine unglückliche Figur machte. Auf der Gegenseite verhinderte Walke nach einem Eckball den Anschlusstreffer (87.).

 

FC Red Bull Salzburg - FK Partizani Tirana 2:0 (0:0)
Wals-Siezenheim, Red Bull Arena, 7.853, SR Kruzliak (SVK)
Hinspiel: 1:0. Salzburg mit dem Gesamtscore von 3:0 im Play-off

Tore: 1:0 (76.) Soriano, 2:0 (81.) Wanderson

Salzburg: Walke - Schwegler, Caleta-Car, Hinteregger, Ulmer - Laimer, Bernardo, Berisha - Lazaro (74. Lainer), Soriano (84. Gulbrandsen), Dabbur (46. Wanderson)

Partizani: Hoxha - Ibrahimi, Krasniqi, Arapi, Atanda (88. Bertoni) - Ramadani - Ekuban, Vila, Trashi, Torassa (63. Batha) - Fili (78. Volas)

Gelbe Karten: Lazaro bzw. Vila

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