Salzburg steht in der 3. CL-Quali-Runde

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Red Bull Salzburg besiegt FK Liepaja im Rückspiel der 2. CL-Quali-Runde auswärts mit 2:0 und steigt mit einem Gesamtscore von 3:0 auf.

Die Gäste sind wie im Hinspiel überlegen: Berisha trifft nach Soriano-Vorarbeit zur verdienten Führung (35.) und Bernardo macht den Sack per Weitschuss zu (65.). Laimer und Miranda scheiden verletzt aus.

In der 3. CL-Quali-Runde kommt es zum Duell mit Ferencvaros (HUN) oder Partizani Tirana (ALB). Das Rückspiel steigt am Mittwoch (Hin: 1:1).

Erster Auswärtssieg seit 2009

Die Ungarn, bei denen mit Marco Djuricin und Emir Dilaver zwei Österreicher spielen, gehen als leichter Favorit ins Rückspiel. Die Spieltermine der dritten Quali-Runde sind der 26./27. Juli und der 2./3. August.

Salzburgs Sieg in Liepaja war indes der erste in der Fremde für die "Bullen" in einer CL-Qualifikation seit dem 2:1 bei Dinamo Zagreb anno 2009.

Die 3.633 Zuseher sahen zunächst eine ähnliche Partie wie im Hinspiel. Die Mannschaft von Trainer Oscar übernahm von Beginn an das Kommando, tat sich gegen die tief stehenden Letten aber zunächst schwer, gefährliche Chancen zu kreieren. Ein erster Versuch von Andreas Ulmer verfehlte das Tor knapp (11.). Im Gegensatz zum Hinspiel musste Salzburg aber nicht bis in die Schlussphase zittern, ehe der Ball den Weg in das gegnerische Tor fand.

Zum Leidwesen der Salzburger erkannte das Schiedsrichtergespann um den Belgier Jonathan Lardot allerdings zurecht auf Abseits, nachdem Valentino Lazaro einen Schuss von Christian Schwegler aus Abseitsposition ins Tor abgefälscht hatte (26.). Neun Minuten später durften die Salzburger dennoch jubeln. 


Die besten Bilder aus Liepaja:

Salzburg nimmt die Hürde FK Liepaja und zieht in der 3. CL-Quali-Runde ein. Die besten Bilder vom 2:0-Auswärtssieg:

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Zwei Salzburger Verletzte

Berisha erzielte in seinem 20. Europacup-Spiel im Dress der Roten Bullen seinen Premierentreffer auf internationaler Bühne. Er schloss eine sehenswerte Kombination nach Vorlage von Salzburg-Kapitän Jonathan Soriano mit einem Schuss unter die Latte ab. Der israelische Neuzugang Munas Dabbur versäumte die endgültige Entscheidung, als er aus aussichtsreicher Position weit über das Tor schoss (43.).

Mit dem Vorteil des Auswärtstores im Rücken beschränkte sich Salzburg in Hälfte zwei zunächst auf ein Verwalten des Spielstandes. Von Liepaja war offensiv weiterhin nichts zu sehen. Der erste nennenswerte Abschluss der Salzburger nach Wiederbeginn brachte zugleich die Entscheidung. Der Brasilianer Bernardo nahm sich aus gut 20 Metern ein Herz. Der Tormann der Gastgeber Pavels Dorosevs war bei seinem Aufsetzer an die Innenstange ohne Abwehrchance.

Der einzige Wermutstropfen für die Salzburger dürften die verletzungsbedingten Auswechslungen von Konrad Laimer (59.) und Paulo Miranda (83.) sein (es gab später erste Entwarnung), spielerisch lösten die Bullen ihre Aufgabe in souveräner Manier.

FK Liepaja - Red Bull Salzburg 0:2 (0:1)
Liepaja/LAT, Daugava-Stadion, 3.633 Zuschauer, SR Jonathan Lardot/BEL.
Hinspiel: 0:1 - Salzburg mit Gesamtscore von 3:0 in der 3. Qualifikationsrunde, Liepaja aus Europacup ausgeschieden.

0:1 (35.) Berisha
0:2 (65.) Bernardo

Liepaja: Dorosevs - Kluk, Klava, Ivanovs, Gorkss, Karklins - Brtan, Torres, Gucs (72. Mickevics) - Grebis (65. Gauracs), Kamess (57. Afanasjevs)

Salzburg: Walke - Schwegler, Miranda (83. Caleta-Car), Hinteregger, Ulmer - Laimer (59. Samassekou), Bernardo (87. Upamecano), Berisha - Lazaro, Soriano, Dabbur

Gelbe Karten: Grebis, Klava, Ivanovs bzw. Ulmer

Stimmen zum Spiel:

Oscar (Salzburg-Trainer): "Wir haben gewusst, dass es schwer werden wird, dass Liepaja gut organisiert ist. Wir haben hart dafür arbeiten müssen, um in die nächste Runde zu kommen. Wenn du in solchen Spielen wie heute nicht hundert Prozent gibst, kannst du eine Überraschung erleben."

Valentino Lazaro (Salzburg-Spieler): "Wir haben schon vorm ersten Spiel gewusst, dass sie sehr zweikampfstark sind. Sie haben uns in den Zweikämpfen nichts geschenkt. Es war ähnlich wie im Heimspiel, dass wir auch schon in der ersten Halbzeit viele Chancen hatten. Allerdings war es auch schwer auf diesem trockenen Boden. Trotzdem hätten wir schon in der ersten Hälfte ein paar Tore mehr machen können."

Viktors Dobrecovs (Liepaja-Trainer): "Wir waren vielleicht nicht bereit. Das ist eine gute Erfahrung für die Zukunft. Unser Ziel war es, dass uns Salzburg nach dem ersten Spiel ernst nimmt und das haben wir geschafft."


Darum endet heuer Salzburgs CL-Fluch:


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