Ibrahimovic vor Duell mit Chelsea in der Kritik

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Paris St. Germain geht nach dem 2:1-Hinspielsieg mit einem knappen Vorsprung ins Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Chelsea.

Vor allem Superstar Zlatan Ibrahimovic ist gefordert, der Schwede muss sich ob seiner Leistungen in der Königsklasse Kritik gefallen lassen. "Ibra" hat in bisher 37 K.o.-Spielen nur acht Treffer erzielt - keines davon in einem Rückspiel.

"Auch wenn ich die Champions League nicht gewinne, wird meine Karriere großartig sein", entgegnet der Stürmer.

"PSG braucht den besten Zlatan"

Gegen Chelsea traf der 34-Jährige im Hinspiel per abgefälschtem Freistoß immerhin zum 1:0. Ein weiteres Tor an der Stamford Bridge am Mittwoch (ab 20:45 im LAOLA1-Ticker) würde die Kritiker vorerst verstummen lassen.

David Trezeguet, ein Ex-Clubkollege bei Juventus Turin, sah die Motivation bei Ibrahimovic vorhanden. "Er will die Statistiken Lügen Strafen. PSG braucht den besten Zlatan und ich bin sicher, dass er entscheidend sein wird", meint Frankreichs Ex-Teamstürmer.

Gegen Chelsea muss PSG-Trainer Laurent Blanc wohl Mittelfeldspieler Marco Verratti vorgeben, der sich mit Leistenproblemen plagt. Der Siegestorschütze aus dem Hinspiel, Edinson Cavani, dürfte zu Beginn erneut auf der Bank Platz nehmen.

Chelsea ohne Kapitän Terry

Chelsea gefällt sich vor dem Spiel in der Rolle des Außenseiters, obwohl die Londoner unter Guus Hiddink seit Dezember in 18 Pflichtspielen nur eben jene Niederlage in Paris einstecken mussten. "Wir haben Selbstvertrauen wiedererlangt und die Qualität, aber wollen nur ein sehr zäher Underdog sein", erklärt Hiddink.

Seine Profis sollen "verärgert auf eine kontrollierte Art spielen", meint der 69-jährige Niederländer, der national sogar einen Rekord aufstellte. Hiddink ist der erste Premier-League-Trainer, der nach den ersten zwölf Partien einer Amtszeit ungeschlagen geblieben ist.

Nicht zur Verfügung stehen wird den Hausherren der im Oberschenkel verletzte Kapitän John Terry. Diego Costa wird gegen PSG wieder einlaufen, nachdem der gebürtige Brasilianer beim 1:1 gegen Stoke am Wochenende geschont wurde. Sein Landsmann Willian zeigt sich motiviert. "Wir müssen sie (PSG) ab der ersten Minute unter Druck setzen." 

 

Personalsorgen bei Benfica

Benfica reiste mit einem kleinen Vorsprung, aber großen Sorgen in der Defensive nach Russland. Portugals Meister muss im Petrowski-Stadion drei Innenverteidiger und den verletzten Torhüter Julio Cesar vorgeben. Kapitän Luisao und Lisandro Lopez sind verletzt, Jardel gesperrt. Der 21-jährige Schwede Victor Lindelöf ist der einzig verfügbare Mann für das Abwehrzentrum.

Dennoch: Der Rekordmeister scheint bei 13 Siegen in 14 Pflichtspielen in diesem Kalenderjahr in Form. Die Hoffnungen in St. Petersburg ruhen auf Angreifer Jonas. Der Hinspiel-Torschütze hat in dieser Saison bereits 28 Tore in 35 Einsätzen erzielt.

Zenit will derweil zum ersten Mal den Sprung ins Viertelfinale realisieren. Möglich machen soll dies der portugiesische Trainer Andre Villas-Boas. "Ich bin sicher, dass wir den Rückstand aufholen können", meint der ehemalige Porto-Coach. Für Torgefahr soll Artem Dsjuba sorgen. Russlands Teamstürmer hat in der Champions League bereits sechsmal getroffen.

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